KEIN OPFER

Notruf in Prenzlau mehrfach missbraucht

Am Sonntagabend alarmierte ein 44-Jähriger mehrfach den Rettungsdienst und die Polizei. Er behauptete, Opfer einer Straftat zu sein.
Ein 44-Jähriger aus Prenzlau hat mehrfach den Notruf kontaktiert, ohne einen nachvollziehbaren Grund dafür zu haben.
Ein 44-Jähriger aus Prenzlau hat mehrfach den Notruf kontaktiert, ohne einen nachvollziehbaren Grund dafür zu haben. (Symbolbild) Zacharie Scheurer
Prenzlau.

Am späten Sonntagabend hat ein Mann mehrfach den Notruf der Rettungsleitstelle angewählt und jedes Mal nach der Polizei gerufen, da er im Prenzlauer Georg-Dreke-Ring angeblich geschlagen worden sei. In jedem Fall wurde eine Verbindung zur Polizei hergestellt, die der Mann aber immer wieder von sich aus beendete.

Keine Hinweise auf Straftat

Natürlich rückten Uniformierte trotzdem zum angeblichen Ort des Geschehens aus, wo sie ein schon hinlänglich bekannter 44 Jahre alter Einheimischer empfing. Der sichtlich angetrunkene Herr gab lapidar zu verstehen, dass er erwarte, dass die Polizei „mal ein wenig aufräume“. Hinweise darauf, dass er tatsächlich Opfer einer Straftat wurde, fanden sich hingegen nicht. Er wird sich nun wegen Notrufmissbrauchs verantworten müssen, so die Pressestelle der Polizeidirektion Ost.

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