Großeinsatz

Paddlerin auf Uckersee gerettet

Eine Standup-Paddlerin blieb zwischen Ober- und Unteruckersee im Schilf stecken. Mithilfe eines Großeinsatzes konnte sie befreit werden.
Feuerwehr und Rettungskräfte waren am Donnerstag im Einsatz, um eine Paddlerin aus dem Uckersee zu retten.
Feuerwehr und Rettungskräfte waren am Donnerstag im Einsatz, um eine Paddlerin in einer Notlage aus dem Uckersee zu retten. Feuerwehr
Gerswalde

Letztlich mit dem Schrecken davon gekommen ist eine in Not geratene Paddlerin, die am Donnerstag im Kanal zwischen Ober- und Unteruckersee im Schilf gelandet ist. Sie hatte nach eigenen Angaben zuvor vergeblich versucht, gegen den Wind und die Wellen anzukämpfen, um zurückzupaddeln. Nach Informationen von Wolfram Hoppe von der Freiwilligen Feuerwehr Gerswalde, der die Einsatzleitung hatte, blieb die 62-jährige Frau in der Notsituation und bei der Rettung unverletzt. „Das Großaufgebot von Rettungskräften war der Frau sehr peinlich, aber wir haben ihr gesagt, dass genau dafür die Feuerwehr da ist“, so der Einsatzleiter.

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Besondere Schwierigkeit für die Rettungskräfte war das unwegsame Gelände im Bereich der Einsatzstelle. „Uns hat der Rettungshubschrauber Christoph 64 geholfen, die Frau im Schilf aus der Luft ausfindig zu machen. Sie konnte dann mit einem Boot gerettet werden“, berichtete Wolfram Hoppe.

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An der Rettungsaktion waren Feuerwehrkräfte aus Gerswalde, Templin und Flieth beteiligt, die mit mehreren Fahrzeugen und einem Rettungsboot im Einsatz waren. Unterstützung leistete der Hubschrauber Christoph 64. Die Paddlerin stammt aus Berlin und hat einen Zweitwohnsitz in Gerswalde.

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