RETTUNG DER ARTENVIELFALT

Pestizidfreie Naturschutzgebiete in der Uckermark gefordert

Mitstreiter der Volksinitiative „Artenvielfalt retten: Keine Pestizide in Schutzgebieten” trafen sich zu einer Aktion. Aber ein Manko gab es.
Mathias Scherfling Mathias Scherfling
Die Aktivisten forderten mit ihrer Aktion, dass in Naturschutzgebieten keine Pestizide mehr eingesetzt werden.
Die Aktivisten forderten mit ihrer Aktion, dass in Naturschutzgebieten keine Pestizide mehr eingesetzt werden. Mathias Scherfling
Gert Müller (Zweiter von links) war einer der Initiatoren der Aktion.
Gert Müller (Zweiter von links) war einer der Initiatoren der Aktion. Mathias Scherfling
Bei der Aktion wurde auch ein fast ausgetrocknetes Biotop besucht, welches nach Meinung der Aktivisten durch den Einsatz von P
Bei der Aktion wurde auch ein fast ausgetrocknetes Biotop besucht, welches nach Meinung der Aktivisten durch den Einsatz von Pestiziden bedroht ist. Mathias Scherfling
Knapp 20 Aktivisten aus den umliegenden Orten beteiligten sich an der von den Medien begleiteten Aktion.
Knapp 20 Aktivisten aus den umliegenden Orten beteiligten sich an der von den Medien begleiteten Aktion. Mathias Scherfling
Klaushagen.

Am Dienstag trafen sich knapp 20 Aktivisten im Naturschutzgebiet (NSG) Kuhzer See-Klaushagen um in Schutzanzügen, mit Atemmasken und Transparenten auf den Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten aufmerksam zu machen. Hintergrund ist, dass die Schutzgebietsverordnungen in den meisten NSG den Einsatz von Pestiziden für die Land- und Forstwirtschaft erlauben, argumentiert die Volksinitiative „Artenvielfalt retten: Keine Pestizide in Schutzgebieten!”. Allerdings hielt sich das öffentliche Interesse an der Aktion in Grenzen.

Landwirte sollen entschädigt werden

„Wir brauchen dringend ein komplettes und konsequentes Verbot von Giften in Schutzgebieten und fordern daher, dass das Pestizidverbot in Naturschutzgebieten flächendeckend umgesetzt und um Fauna-Flora-Habitate erweitert wird”, sagt Wilhelm Schäkel, Vertreter der Volksinitiative und BUND Vorstandmitglied. Natürlich sollten Landwirte für den Mehraufwand einer Bewirtschaftung ohne Pestizide einen finanziellen Ausgleich bekommen. Die Unterstützung der Landwirte bei einer naturverträglichen Bewirtschaftung sei den Aktivisten ein wichtiges Anliegen, so Wilhelm Schäkel anschließend.

 

 

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