Kirchenkritik

Pfarrer sicher: Luther wäre entsetzt gewesen

Martin Michaelis legt sich in der Coronakrise mit der Obrigkeit an. Diese habe sich weggeduckt, als es galt, Einsamen, Kranken und Sterbenden beizustehen.
Der Vorsitzende der Gesamtpfarrervertretung Deutschlands, Pfarrer Martin Michaelis, kommt am Reformationstag in die Uckermark.
Der Vorsitzende der Gesamtpfarrervertretung Deutschlands, Pfarrer Martin Michaelis, kommt am Reformationstag in die Uckermark. privat
Malchow

Martin Michaelis hätte sich in der Coronakrise eine entschiedenere Positionierung der Kirche gewünscht: „Trost und Beistand für die Menschen, die man in Angst und Schrecken versetzt hat. Stattdessen wurden Gottesdienste und das Reichen der Sakramente unter Androhung von Bußgeldern verboten. Und die Kirchenleitungen stimmten dem zum Teil sogar noch vorauseilend...

JETZT MIT NORDKURIER PLUS WEITERLESEN

Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus.
  • Ihr Zugang zu exklusiven News, Hintergründen und Kommentaren aus Mecklenburg, Vorpommern und der Uckermark
  • Lesen Sie unsere Nachrichten mit weniger Werbung
  • Monatlich kündbar
  • Zahlen Sie einfach und sicher mit SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte

monatlich 12€

Erstellen Sie jetzt Ihr Konto

  • Benutzerkonto
  • Zahlungsdaten
  • Abonnieren
Wenn Sie bereits Abonnent unseres E-Papers sind, achten Sie bitte darauf, dieselbe E-Mail-Adresse anzugeben, die sie dort verwenden.
Ich habe die Hinweise zum Datenschutz und zur DSGVO gelesen und zur Kenntnis genommen und bin mindestens 16 Jahre alt.

Sie haben schon ein Konto?

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Malchow

zur Homepage

Kommentare (4)

unter Bedford-Strom ist zu einem opportunistischen, regierungshörigen linksgrünen Verein geworden.
Nichts mehr vom kämpferischen Ethos eines Luthers oder Bonhoeffers.
Statt mit Kirchensteuern und Gemeindegeld das kirchliche Leben in Stadt und Land wieder anzukurbeln, neue Stellen zu schaffen, um bei den Menschen vor Ort zu sein, ganz nahe dran, düpiert man die Basis, spielt sich als Seenotretter auf und schert sich keinen Deut um die Befindlichkeiten der eigenen Mitglieder.
Kein Wunder, wenn die Menschen in Scharen von der Fahne gehen....

So lange die Obrigkeit für internationale Banken und Investmenthäuser arbeitet, braucht man diese Kirche nicht mehr. Es soll sogar nach dem Willen dieser Vertreter die Kirche in gänze abgeschafft und durch den Islam ersetzt werden.

Wo waren sie in der DDR? Wo waren die denn im III. Reich? Noch heute gelten Privilegien, die Hitler den Kirchen gewährt hat.

Es waren immer nur einzelne Pfarrer wachsam, die Kirchen waren immer auf der Seite der Mächtigen, ich erinnere nur an die "Kirche im Sozialismus" und "Deutschen Christen". Das war schon seit Luther so. Da hat sich der Herr Pfarrer wohl seinen eigenen idealisierten Luther zusammen gebastelt. Der wahre Luther war anders drauf:

"Es ist besser, wenn Tyrannen hundert Ungerechtigkeiten gegen das Volk verüben, als dass das Volk eine einzige Ungerechtigkeit gegen die Tyrannen verübt."
"Drum soll hier erschlagen, würgen und stechen, heimlich oder öffentlich, wer da kann, und daran denken, daß nichts Giftigeres, Schädlicheres, Teuflischeres sein kann als ein aufrührerischer Mensch; (es ist mit ihm) so wie man einen tollen Hund totschlagen muß: schlägst du (ihn) nicht, so schlägt er dich und ein ganzes Land mit dir."(Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern)

"Prediger sind die größten Totschläger..... Ich, Martin Luther, hab im Aufruhr alle Bauern erschlagen, denn ich hab sie heißen totschlagen; alle ihr Blut ist auf meinem Hals. Aber ich weise es auf unseren Herrn und Gott, der hat mir das zu reden befohlen."

"Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da."

"... Erstlich, dass man ihre Synagoga oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehen ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien ...

Zum anderen, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. Denn sie treiben dasselbige drinnen, was sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun ... "

Davon gibt es noch reichlich. Zur Roller der Kirchen im Dritten Reich siehe:
https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/die-unruehmliche-rolle-der-evangelischen-kirche-im-dritten-reich/

Kirche nach 2021 Jahren in Ad Absurdum auch nach Luther´s Übersetzung. Nach der Überlieferung wie Luther gewirkt haben soll, hätte dieser heutige Würdenträger wohl eine Ansage vom Luther bekommen, vllt. sogar nach damals vorherrschender & mittelalterlicher Art eine therapeutische Aufbau-Backpfeife sich eingefangen.
Die Rolle der Kirche u. ihrer Vertreter ist nach wie vor zu hinterfragen in jedweder Hinsicht. Vor allem wegen der angebl. Lehre, die im vollen Widerspruch zum tatsächlichen Begehren der Jünger des Nazarehners u.a. Petri´s stehen.
UT NULLUS ALIUM AD IRAM PROVOCET werter Pfarrer Michaelis u. das bei allem Respekt. Dennoch wird es Zeit das auch für die Kirche insgesamt aufgrund vieler kirchl. Unstimmigkeiten / Ungereimtheiten ein Freitag der 13te (nach dem 13.Oktober Anno 1307) in Betracht rücken könnte.

Wäre Gott u.sein Sohn da wo man ihn vermutet,wären meine Worte nicht nur unnötig, sondern nie geschrieben worden. Er hätte, vorausgesetzt das die Worte der Bibel auf Tatsachen als auf Fake´s berufen sind so oft seine Worte in Taten umzusetzen gewusst. Im Gegensatz zu seinen angeblichen Vertretern auf Erden.