PRENZLAU-SPEZIALITÄT

Pferdewurst ist auch in der Krise gefragt

Schon seit 75 Jahren bietet Familie Plaumann in Prenzlau Rossspezialitäten an. Das Geschäft brummt trotz Corona, vor allem auf den Wochenmärkten.
Die Theke in dem kleinen Laden von Frank Plaumann in der Kietzstraße ist stets gut gefüllt.
Die Theke in dem kleinen Laden von Frank Plaumann in der Kietzstraße ist stets gut gefüllt. Claudia Marsal
Der 57-jährige Frank Plaumann steht an der Spitze der Firma.
Der 57-jährige Frank Plaumann steht an der Spitze der Firma. Claudia Marsal
Prenzlau ·

Mit Rossspezialitäten hat Fleischer Karl Plaumann 1946 einst den Grundstein für ein funktionierendes Familienunternehmen gelegt. 75 Jahre später gibt es den Betrieb in Prenzlau immer noch. An der Spitze steht seit Langem sein Enkel Frank. Und der 57-Jährige hat wiederum auch schon seinen Nachfolger sicher. Sohn Eric ist seit vergangenem Jahr Meister und als Juniorchef in der Firma aktiv. Der 30-Jährige bestätigt dem Uckermark Kurier, dass die Coronakrise weniger nachteilige Auswirkungen auf die Rossschlächterei als befürchtet gehabt habe.

Regionales beliebt

Es sei eher das Gegenteil der Fall, setzt der Kreisstädter hinzu: „Die Kunden bestätigen uns immer wieder im Verkaufsgespräch, dass sie jetzt noch mehr Wert auf regionale Produkte legen, bei denen man sicher wisse, woher die Zutaten stammten.“ Bezahlt mache sich seit Jahren das großes Verkaufsmobil, das Wochenmärkte in Schwedt, Eberswalde, Bernau, Neubrandenburg und Anklam anfahre, so Frank Plaumann. „Der Renner am Tresen sind unsere Pferderouladen, -bouletten und -bockwürste sowie die Salami“, verrät er. Der Laden in der Prenzlauer Kietzstraße 27 ist dienstags und mittwochs von 7 bis 16  Uhr sowie freitags in der Zeit von 7 bis 18  Uhr geöffnet.

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