BERUFSANBAHNUNG

Pflege-Crashkurs in Prenzlau für Asylbewerber

Acht Wochen dauert ein Projekt an der MSU, in dem ausländische Teilnehmer testen können, ob die Arbeit im Gesundheitswesen etwas für sie wäre.
Blick in die neue Klasse, in der für zwei Monate ausschließlich Flüchtlinge und Asylbewerber sitzen.
Blick in die neue Klasse, in der für zwei Monate ausschließlich Flüchtlinge und Asylbewerber sitzen. Claudia Marsal
Der Bedarf an Pflegekräften ist groß, hier könnten auch Migranten eine Chance bekommen.
Der Bedarf an Pflegekräften ist groß, hier könnten auch Migranten eine Chance bekommen. Tom Weller
Die Medizinische Schule Uckermark (MSU) besteht seit 65 Jahren.
Die Medizinische Schule Uckermark (MSU) besteht seit 65 Jahren. Claudia Marsal
Die MSU bedankt sich besonders bei der Integrationsbeauftragten Tamara Gericke für ihr Engagement für den neuen Kurs
Die MSU bedankt sich besonders bei der Integrationsbeauftragten Tamara Gericke für ihr Engagement für den neuen Kurs. Horst Skoupy
Vize-Schulleiterin Katja Kirchner
Vize-Schulleiterin Katja Kirchner Mary Beuttenmueller
Prenzlau ·

An der Medizinischen Schule Uckermark (MSU) hat in dieser Woche ein neuer Kurs für Flüchtlinge und Asylbewerber begonnen. Vize-Chefin Katja Kirchner sagte dem Uckermark Kurier, dass es bei dem vom Landkreis initiierten Projekt um die Anbahnung an den Pflegesektor gehe. Besonders darum verdient gemacht habe sich die Integrationsbeauftragte Tamara Gericke, setzte sie lobend hinzu. In den nächsten zwei Monaten soll den Teilnehmern ein Einblick ins Gesundheitswesen gewährt werden. Danach können die Frauen und Männer entscheiden, ob sie ab Juni einen Kurs zu Grundkenntnissen der Pflege mit Sprachförderung belegen.

++ Pflegekräfte beginnen in Prenzlau ihre Ausbildung ++

Dieser würde bis September gehen und ihnen die Möglichkeit eröffnen, ab Oktober in die einjährige Helferausbildung zu starten beziehungsweise – bei sehr guten Leistungen – sich sogar an die dreijährige Fachausbildung zu wagen. Die MSU-Neulinge stammen aus Kenia, Syrien und Russland und hätten, so Kirchner, ein unterschiedliches Ausgangsniveau. Man habe bislang aber mit ausländischen Schülern schon gute Erfahrungen gemacht, versicherte die stellvertretende Leiterin und nannte dabei insbesondere mongolische und polnische Teilnehmer, die sehr engagiert und wissbegierig seien.

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Kommentare (12)

Eine Frage an Frau Marsal.
"Man habe bislang aber mit ausländischen Schülern schon gute Erfahrungen gemacht, versicherte die stellvertretende Leiterin und nannte dabei insbesondere mongolische und polnische Teilnehmer, die sehr engagiert und wissbegierig seien."
Wieviel Prozent der der Leute die bisher den Kurs begonnen haben ,arbeiten inzwischen als Pfleger?

Scheint nicht ganz deins zu sein.

Es steht dort ausdrücklich geschrieben daß es eine Art Schnupperkurs ist. In diesen zwei Monaten können sie in die Pflegeberufe rein schnuppern und danach sagen Ja oder Nein.

Und zweitens lese und verstehe ich genau diese Aussage dort auch.
Man habe mit ausländischen Schülern bereits gut Erfahrungen.
Die Aussage hat mit Ihrem Schnupperkurs absolut nichts zu tun.

Lassen Sie sich mal richtig vorlesen und erklären bevor Sie solchen Müll absetzen (lassen).

Was das kostet und das besondere Verhältniss von Muslimen gegnüber allem Unreinen! Rekrutiert qualifizierte Zuwanderer christlichen Glaubens oder aus kulturnahen Ländern Europas für diese verantwortungsvolle Aufgabe. Die Erfolgsquote ist garantiert höher! In vielen Ländern des nahen und mittleren Ostens übernehmen diese Aufgaben qualifizierte Menschen aus Indien oder den Philipinen diese Tätigkeiten -

Oh Mann, da erklärt aber einer die Welt, wie sie ihm gefällt.

Ich krieg mich nicht mehr ein.

Halt einfach deine dumme Fresse wenn du null Ahnung hast.

Nun sind wir wieder auf dem richtigen Niveau angekommen.

Guten Morgen lieber Nazi,
ist es nicht vollkommen egal, welchen Glauben Pflegerinnen und Pfleger vertreten? Es gibt ja nun auch inzwischen viele gute Ärzte muslimischen Glaubens. Ihre Verallgemeinerung stinkt bis zum Himmel. Solange sie gute Arbeit verrichten ist doch alles super. Und bevor sie in der Pflege arbeiten, müssen sie ja nun mal auch erst eine Ausbildung absolvieren. Wie jeder andere auch in diesem Land.

PS: Haben Sie eigentlich den Text gelesen? Dort ist auch von Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Russland die Rede. Und Überraschung: Dort sind nur ca. 10 % Muslime.

dürfen halt nur Arier den Hintern wischen, keine muslimischen Untermenschen.

schLUMPI und dem emojimaler jeden Tag nur das Beste.
Leider ist jegliche Hoffnung geschwungen das Sie Freizeitfaschusten jemals zur Besinnung kommen.
Wieviele muslimische Pflegekräfte gibt's denn bei Ihnen auf der Geschlossenen?

Wer finanziert diesen s.g Schnupperkurs. Die Agentur für Arbeit ? Reine Geldverschwendung,wer den Beruf erlernen will,hat sich vorher erkundigt und weiß was auf ihn zukommt. Ich sehe diesen Kurs so wie bei den Kursen für die Bezieher von Hartz 4 ,diese Kurse dienen auch nur zur Bereinigung der Statistik.Denke das es schon an der deutschen Sprache hapern wird und die lange Ausbildung von mindestens einem Jahr,werden die meisten nicht durchhalten.

Wurde der Asylantrag der Teilnehmer eigentlich bewilligt? Wenn ja, was machen diese Menschen hier? Weder in Kenia noch Russland herrscht Krieg. Und auch in Syrien herrscht größtenteils Frieden.
Ich finde es ja ok, Menschen die in Not sind und in deren Heimat Krieg herrscht, zeitlich befristet zu helfen, aber wenn der Grund für Asyl wegfällt, müssen diese Menschen auch wieder zurück.
Hier in Deutschland sollte man langfristig die fehlenden Fachkräfte durch eine deutlich bessere Familienpolitik ergänzen, indem die deutschen Bürger zb durch finanzielle Prämien dazu animiert werden, wieder mehr Nachwuchs in die Welt zu setzen. Dazu gehört auch, dass dieses ganze Gendergesülze endlich beendet wird! Eine ideale Familie besteht aus einem Vater, einer Mutter und Kinder!
Kurz- und mittelfristig fehlende Fachkräfte können gerne durch ähnlich kultivierte europäische Mitbürger ergänzt werden.