NAHVERKEHR

PlusBus in der Uckermark fährt bald mit Wasserstoff

Der öffentliche Nahverkehr in der Uckermark soll umweltfreundlicher werden. Aber dafür braucht es neue Finanzierungslösungen.
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Der fahrscheinfreie Stadtverkehr hat in Templin zu einem Anstieg der Fahrgastzahlen geführt.
Der fahrscheinfreie Stadtverkehr hat in Templin zu einem Anstieg der Fahrgastzahlen geführt. Sigrid Werner
Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft versucht, Bahn- und Busangebote zu verknüpfen. Am ZOB-Schalter gibt es auch
Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft versucht, Bahn- und Busangebote zu verknüpfen. Am ZOB-Schalter gibt es auch Bahnfahrkarten. Sigrid Werner
Schwedt ·

Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft (UVG) ist Vorreiter in Sachen elektrische Antriebe bei Bussen. Der PlusBus zwischen Prenzlau und Templin soll ab Mitte des Jahres auf Wasserstoffbasis fahren. Darüber informierte UVG-Geschäftsführer Lars Boehme. Elektroantriebe in allen Bussen einzuführen ist angesichts des Investitionsaufwandes und der Reichweitenbegrenzung im Flächenkreis Uckermark derzeit noch nicht darstellbar.

Neue Finanzierungskonzepte gefragt

Lars Boehme wünscht sich neue Finanzierungskonzepte für einen umwetlfreundlicheren öffentlichen Personennahverkehr. Instrumente zur besseren Verbindung von ländlichen Regionen ohne Gleisnetz wie der PlusBus sind derzeit in der Uckermark nur begrenzt umsetzbar. Beim PlusBus-Modell sei die Finanzierung vom Metropolenraum aus mit potenziell vielen Fahrgästen gedacht worden. In der Uckermark gibt es deshalb derzeit nur eine Plusbuslinie. Prädestiniert wäre dafür auch die Strecke Fürstenberg-Lychen-Templin-Prenzlau, aber das ist unter den derzeitigen Bedingungen wirtschaftlich nicht darstellbar.

 

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