HUBSCHRAUBER-EINSATZ

Polizei probt Ernstfall auf Prenzlauer Unteruckersee

Für Aufregung hat am Mittwoch eine Polizeiübung auf dem Uckersee gesorgt. Hubschrauber, Rettungsboot und Streifenwagen waren im Einsatz.
Für die Rettungsübung war ein enges Zusammenspiel von Wasserschutz-Polizei und Luftschutz gefordert.
Für die Rettungsübung war ein enges Zusammenspiel von Wasserschutz-Polizei und Luftschutz gefordert. Konstantin Kraft
Start- und Landeplatz des Hubschraubers war eine Wiese auf Höhe des Mitteltorturms.
Start- und Landeplatz des Hubschraubers war eine Wiese auf Höhe des Mitteltorturms. Konstantin Kraft
Zurück an Land wurde der Verunglückte im Ernstfall von den Rettungskräften weiter versorgt.
Zurück an Land wurde der Verunglückte im Ernstfall von den Rettungskräften weiter versorgt. Konstantin Kraft
Vor der Übung wurde zu Lande der Einsatz besprochen. Rund 20 Einsatzkräfte der Polizei beteiligten sich an der Rettungsaktio
Vor der Übung wurde zu Lande der Einsatz besprochen. Rund 20 Einsatzkräfte der Polizei beteiligten sich an der Rettungsaktion. Konstantin Kraft
Auch das Fahrgastschiff aus Prenzlau war bei der Übung involviert.
Auch das Fahrgastschiff aus Prenzlau war bei der Übung involviert. Konstantin Kraft
Prenzlau.

Mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei waren am Mittwochvormittag am Nordufer des Unteruckersees in Prenzlau auszumachen. Auf einer Wiese auf Höhe des Mitteltorturmes stand ein Polizeihubschrauber abflugbereit. Am Hafen wartete zudem ein Rettungsboot.

Probe für Tag der offenen Tür

Wer sich bei diesem Anblick Sorgen machte, der wurde von den Beamten der Polizei schnell aufgeklärt. Bei dem Polizei-Einsatz handelte es sich um eine groß angelegte Übung, der Uckermark Kurier berichtete. Ein Schiffbrüchiger musste aus den Fluten des geborgen werden. Diese Rettung soll beim Tag der offenen Tür der Polizeiinspektion Uckermark Ende September in Prenzlau wiederholt werden.

Fahrgastschiff bei Übung involviert

Rund 20 Einsatzkräfte der Polizei waren an der Übung auf dem Unteruckersee beteiligt. Darunter auch Spezialkräfte von der Technischen Einsatzeinheit aus Potsdam, erläuterte Gerald Pillkuhn, Polizeisprecher bei der Polizeiinspektion Uckermark. Simuliert wurde eine Rettungskette „See“. Dafür sei „ein Zusammenspiel zwischen Tauchern, Wasserschutzpolizei und Luftschutz“ nötig gewesen, so Pillkuhn. Auch das Fahrgastschiff aus Prenzlau war Teil der Rettungsübung.

Rettungsboot nimmt Person auf

Gegen 10.30 Uhr hob der Polizeihubschrauber am Unteruckersee ab. Für kurze Zeit musste die Bundesstraße 109 auf Höhe des Nordufers für den Verkehr gesperrt werden. Neben dem Fahrgastschiff trieb eine Person im Wasser. Der Hubschrauber näherte sich langsam, dann sprang ein Beamter in den Uckersee. Am Verunglückten angekommen, befestigte er ein Rettungsseil an dessen Körper. Der Hubschrauber schleppte den Schiffbrüchigen weiter zum Rettungsboot.

Kooperation mit dem THW

Zum Tag der offenen Tür am 21. September, die die Polizeidirektion Ost gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) veranstaltet, wird eine ähnliche Übung erneut demonstriert werden. Nicht nur an der Uckerpromenande wird den Besuchern an diesem Tag einiges geboten werden. Auch die Polizeiwache in der Wallgasse wird ihre Türen öffnen.

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Prenzlau

Kommende Events in Prenzlau (Anzeige)

zur Homepage