NÄCHTLICHE RUHESTÖRUNG

Polizei setzt 30-Jährigen in Prenzlau fest

Nach einem lautstarken Auftritt zu nachtschlafener Zeit musste ein Mann den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.
Eine nächtliche Ruhestörung, Naziparolen und die Beleidigung von Polizisten brachten einen 30-jährigen Prenzlau
Eine nächtliche Ruhestörung, Naziparolen und die Beleidigung von Polizisten brachten einen 30-jährigen Prenzlauer in Polizeigewahrsam. Claudia Marsal
Prenzlau.

Wer unbelehrbar ist, muss mit den Konsequenzen rechnen. So wie ein Prenzlauer, der nach einer nächtlichen Ruhestörung im Polizeigewahrsam landete. Wie die Polizei am Montag mitteilte, waren Beamte am frühen Sonnabendmorgen in die Prenzlauer Franz-Wienholz-Straße gerufen worden. Anwohner waren dort von Ruhestörungen um den Schlaf gebracht worden.

Platzverweis ignoriert

Tatsächlich trafen die Polizisten einen hinlänglich bekannten 30-jährigen Mann an, der sich lauthals bemerkbar machte. Sie erteilten ihm einen Platzverweis. Dem kam dieser anfangs auch nach. Doch dann hatte er es sich wohl anders überlegt.

Ausfällig geworden

Er kehrte nicht nur zurück. Den Polizeiinformationen zufolge grölte er in der Folge eine Naziparole und beleidigte die Beamten. Zum Zeitpunkt der Tat stand der Mann unter Alkoholeinfluss. 1,54  Promille wurde bei ihm gemessen. Nach seinen Ausfällen nahmen die Polizisten ihn kurzerhand mit und er musste den Rest der Nacht im Gewahrsam verbringen.

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