Rundgang mit Lichtinstallation

„Prenzlau bewegt sich“ für demokratische Werte

Um für Offenheit, Vielfalt und Demokratie zu werben, planen am 20. November verschiedene Akteure gemeinsame Aktionen in Prenzlau. Darunter die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland”.
Das Glashaus in Prenzlau erstrahlt noch bis Sonntag in den dunklen Stunden in Regenbogenfarben.
Das Glashaus in Prenzlau erstrahlt noch bis Sonntag in den dunklen Stunden in Regenbogenfarben. Mathias Scherfling
Die Lichtinstallation ist ein Beitrag zur Aktion „Prenzlau bewegt sich.”
Die Lichtinstallation ist ein Beitrag zur Aktion „Prenzlau bewegt sich.” Mathias Scherfling
Prenzlau

Mit Bannern und Plakaten wollen am Wochenende die Initiatoren von „Prenzlau bewegt sich für Offenheit, Vielfalt und Demokratie“ für ihr Anliegen sensibilisieren. Das Dominikanerkloster und die Stadt hätten dafür Werbeflächen zur Verfügung gestellt, schildert Katja Neels von der Bürgerstiftung Uckermark. Die Ortsgruppen von SPD und LINKE helfen beim Anbringen der Plakate. „19 Orte haben sich kurzfristig der Kampagne angeschlossen und zeigen Gesicht für demokratische Werte“, so Katja Neels.

„Neofaschismus in Deutschland”

Auf dem Platz vor dem Rathaus wollen Aktive der VVN-BDA am 20. November von 10 bis 18 Uhr die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ zeigen. Hier können Besucher auch Flyer erhalten, auf dem alle Orte, die sich an dieser Kampagne beteiligen, eingezeichnet sind. Diese lassen sich auf einem Spaziergang erkunden. Eine direkte Veranstaltung ist vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Auflagen nicht möglich.

Bis Sonntag ist zudem in derr dunklen Tageszeit das Glashaus in der Gartenstraße 5 mittels Lichtinstallation in Regenbogenfarben getaucht als Zeichen für Vielfalt, Respekt und Toleranz.

Bereits um 14 Uhr kann man am 20. November an einer historischen Stadtführung teilnehmen, die einen Schlenker zum Glashaus macht. Hier ist die Teilnehmerzahl begrenzt auf 20 Personen. Der Treffpunkt ist vor dem Rathaus. Auch die Marienkirche ist am Samstag von 12 bis 14 Uhr geöffnet. „Wer sich an die empfohlene Route hält, landet am Ende im Stadtpark beim Gedenkstein für Frieden und Völkerverständigung“, schildert Katja Neels.

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