PARKEN IN DER STADT

Prenzlau hält an Parkzeitbegrenzung fest

Im Zentrum der Kreisstadt darf kostenlos geparkt werden. Eigentlich, denn wird die Begrenzung überschritten, kann es schnell teuer werden.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Vor dem Hotel Uckermark in der Prenzlauer Innenstadt darf zwei Stunden lang kostenlos geparkt werden.
Vor dem Hotel Uckermark in der Prenzlauer Innenstadt darf zwei Stunden lang kostenlos geparkt werden. Konstantin Kraft
Prenzlau.

Die Parkplätze in der Prenzlauer Innenstadt sind rar, dafür allerdings kostenlos. Auch deshalb haben sie eine zeitliche Begrenzung. Zwischen 30 Minuten und drei Stunden, dann muss der Platz spätestens wieder geräumt werden. Die Begrenzung auf eine Stunde hat jüngst für Schlagzeilen gesorgt. Die Schalmei-Musikanten aus Mühlhof hatten gleich acht Strafzettel zu je zehn Euro kassiert, weil sie mit ihren Pkw während eines Auftritts in der Nähe ohne Parkuhr auf dem Netto-Parkplatz standen.

Keine Abschaffung der Parkzeitbegrenzung vorgesehen

Eine Abschaffung der Parkzeitbegrenzung im Prenzlauer Stadtgebiet sei nicht vorgesehen. Dies teilte Alexandra Martinot, Pressesprecherin der Stadt Prenzlau, mit, da ansonsten Dauerparker die Parkplätze blockierten und diese somit nicht für viele Verkehrsteilnehmer zur Verfügung stünden. Das würde zu keiner Entspannung der Parksituation führen.

Parkdauer zumeist auf zwei Stunden begrenzt

Die Parkplätze in der Innenstadt seien in der Regel auf zwei Stunden begrenzt. Auf dem Netto-Parkplatz und an der Neubrandenburger Straße ist es eine Stunde. Vor dem Ärztehaus in der Grabowstraße würden 30 Minuten beziehungsweise drei Stunden ausgewiesen. So sei im gesamten Stadtbereich ein begrenztes, aber im Gegensatz zu anderen Städten kostenloses Parken möglich, betonte Alexandra Martinot.

Bei Regelverstößen droht Verwarngeld

Eine Überschreitung der Parkzeit werde mit einem Verwarngeld belegt. Gegen diese Strafe kann Einspruch erhoben werden. Dieser müsse fristgerecht bei der Verwaltung eingehen. Im Falle der Schmalmei-Musikanten gibt es indes gute Nachrichten. In einem Gespräch mit Ordnungsamtsleiter Matthias Schmidt wurde eine Lösung für die Zukunft gefunden, um eine solche Strafzettel-Häufung wie zuletzt zu vermeiden.

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