Die Prenzlauer Nachwuchskanuten hatten viel Spaß beim Skilanglauf und kamen in den Loipen gut zurecht.
Die Prenzlauer Nachwuchskanuten hatten viel Spaß beim Skilanglauf und kamen in den Loipen gut zurecht. Nicole Grulke
Kleine Kanuten ganz groß: Das Skilager in Österreich mit Langlauf als Auszeit vom Paddeln.
Kleine Kanuten ganz groß: Das Skilager in Österreich mit Langlauf als Auszeit vom Paddeln. Nicole Grulke
Auch Trainer Torsten Schulz kämpfte auf der Langstrecke und ging mit gutem Beispiel voran.
Auch Trainer Torsten Schulz kämpfte auf der Langstrecke und ging mit gutem Beispiel voran. Nicole Grulke
Die schöne Aussicht genossen die Kanuten in den kleinen Verschnaufpausen. Das Wetter war herrlich und Neuschnee jeden Tag
Die schöne Aussicht genossen die Kanuten in den kleinen Verschnaufpausen. Das Wetter war herrlich und Neuschnee jeden Tag garantiert. Nicole Grulke
Ski-Trainingslager

Prenzlauer Kanuten tauschen Paddel gegen Ski

Traditionell geht es für den Nachwuchs des Prenzlauer Sportvereins ins Skilager nach Österreich. Darauf freuen sich die jungen Leute das ganze Jahr.
Prenzlau

Corona hin oder her: Ihr Skilager lassen sich die Nachwuchssportler des Prenzlauer Sportvereins Uckermark e. V. nicht nehmen. „Seit gefühlten 20 Jahren ist dies das Highlight der Wassersportler und hat somit schon Tradition“, sagte Trainer Daniel Teschke. Jeden Winter ziehe es die Prenzlauer nach Leutasch, eine Gemeinde im Bezirk Innsbruck-Land in Tirol. Bekannt ist der Ort unter anderem für seine kilometerlangen Skilanglaufpisten. Die sind auch stets das Ziel der Uckermärker, denn die eignen sich bestens fürs Training der Kanuten, können doch viele Bewegungsmuster geübt werden.

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Gerade im Kanusport sei Skilanglauf ein guter Ausgleichssport zum vielen Sitzen. Fehlhaltungen könnten so viel leichter vermieden werden, schilderte Daniel Teschke. Das Training der Jüngsten bestehe anfangs sogar hauptsächlich aus einem umfangreichen Athletikprogramm. „Gut Paddeln können die Kinder nur mit einer guten Bewegungsgrundlage, einer sogenannten breiten Basis“, erläuterte der Trainer. Und so ging es in den Winterferien für die sechs-bis elfjährigen Kanuten erneut nach Österreich. Begleitet wurden sie von ihren Trainern Daniel Teschke und Torsten Schulz sowie zwei weiteren Betreuern.

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Keines der drei Mädchen und fünf Jungen hatte vorher schon mal auf Skiern gestanden oder Vorkenntnisse im Langlauf. Dies änderte sich jedoch ziemlich schnell. Jeden Tag legte die Truppe zwischen vier und acht Kilometer in der Loipe zurück. Die Mädchen und Jungen wuchsen nicht nur als Mannschaft zusammen, sondern verbesserten auch ihre Technik, Fitness, Koordination und Kondition. Mit gestärktem Selbstvertrauen kehrten die jungen Flachländer zu ihren Eltern zurück.

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