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▶ Prenzlauer Kinder erhalten Diplom fürs Pizzabacken (mit Video)

Die Sommeraktion für Grundschüler in Prenzlau ist jedes Jahr ein Hit. Ganz oben in der Hitliste steht stets der Besuch in der Küche vom „Sempre Roma“.
Mit Alexandros Spyrou die eigene Pizza belegen, da waren alle Kinder im „Sempre Roma“ begeistert bei der Sache.
Mit Alexandros Spyrou die eigene Pizza belegen, da waren alle Kinder im „Sempre Roma“ begeistert bei der Sache. Bernhardt Rengert
Prenzlau.

Die Sommerferien sind in Prenzlau Agenda-Diplom-Zeit, und das schon seit zehn Jahren. Zahlreiche Gewerbetreibende, Firmen und Vereine lassen sich etwas einfallen, öffnen ihre Türen und laden in den Ferien Grundschüler zu sich ein. Das Diplom ist dabei ein zusätzlicher Anreiz, denn für jeden Veranstaltungsbesuch gibt es einen Stempel auf der Teilnahmeerklärung.

Ein Anrecht auf das dann nach den Ferien vom Bürgermeister überreichte Agenda-Diplom hat allerdings nur, wer mindestens vier verschiedene Veranstaltungsbesuche vorweisen kann. Corona zum Trotz ist die über die Jahre gewachsene Angebotsvielfalt dafür auch 2020 wieder beachtlich. Die meisten Kinder haben wenige Tage nach Ferienbeginn schon längst mehr als nur einen Termin wahrgenommen.

Hygieneregeln erklärt

Auch die Pizzeria „Sempre Roma” in der Stettiner Straße hatte eingeladen. Inhaber „Alex“ Alexandros Spyrou versicherte: „Wir machen das immer wieder gern, die Kinder sind schließlich unsere Lehrlinge oder Kunden von morgen. „Außer im ersten Jahr waren wir immer dabei, oft sogar mit zwei Terminen.“

[Video]

Die elf diesjährigen Teilnehmer nahmen ihn voll in Anspruch. Sauberkeit ist in jeder Küche oberstes Gebot. Streng wurde darauf geachtet, dass sich jeder gründlich die Hände wusch. Dann ging es in den Vorbereitungsraum, wo der Teig entsteht.

„Das ist noch Handarbeit und war früher sogar ein richtiger Knochenjob“, erklärte der Chef. „Mehrmals am Tag muss Hefeteig angesetzt, kräftig durchgeknetet und zu runden, glatten Kugeln geformt werden. Schließlich sollen ja genügend Teigrohlinge für den nächsten Tag da sei, denn vor der Weiterverwendung müssen sie noch gehen und kommen über Nacht in die Kühlung. „Die Knetmaschine nimmt uns heute das Schwerste ab“, sagte er.

Salami mit viel Käse

Die Mädchen und Jungen staunten, wie viel Mehl sie alle dazugeben mussten, bis das Gerät voll war und der Knetteig endlich fester wurde. Eine Ladung reicht für ungefähr 30 Portionen von ungefähr je 250  Gramm – da kommt neben Hefe, lauwarmem Wasser, Zucker und Salz schon einiges zusammen. Nach knapp 15  Minuten Kneten galt es, die noch klebrige Masse weiter zu verarbeiten.

Für die Kinder war der Teig natürlich schon am Vortag vorbereitet worden, denn das schönste am Pizzabacken ist schließlich stets, den Teig ganz nach Belieben selbst belegen zu dürfen. Dafür stand den Grundschülern zwar die ganze Zutatenliste der Speisekarte zur Auswahl, doch die meisten favorisierten Salami mit oder ohne Gemüse, aber möglichst viel Käse obendrauf.

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