UCKERPROMENADE

Prenzlauer Politiker „korrigieren“ Abstimmung zu Kurgarten

Die Stadtverordneten haben dem Bauantrag der Wohnungsgenossenschaft das Einvernehmen versagt. Der Kurgarten wird vorerst nicht abgerissen.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Der Kurgarten in Prenzlau bleibt ein Zankapfel – der Bauantrag der Wohnungsgenossenschaft wurde nun doch abgelehnt.
Der Kurgarten in Prenzlau bleibt ein Zankapfel – der Bauantrag der Wohnungsgenossenschaft wurde nun doch abgelehnt. Benedikt Dittrich
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Prenzlau.

Auf einer Sondersitzung der Stadtverordneten in Prenzlau ist am Donnerstag erneut über den Kurgarten abgestimmt worden. Nach Unstimmigkeiten über die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens für den Bauantrag des Kurgartens hatten die Kommunalpolitiker eine neue Sitzung einberufen. Nun wurde der Bauantrag mit deutlicher Mehrheit abgelehnt.

SPD/FDP-Fraktion weicht von früherem Votum ab

Damit korrigierte vor allem die Fraktion SPD/FDP ihr ursprüngliches Votum, nur die CDU-Mitglieder sowie Sven Gläsemann von der NPD wollten nach wie vor das gemeindliche Einvernehmen erteilen. Die übrigen anwesenden Politiker stimmten für den Antrag, das Einvernehmen wurde der Wohnungsgenossenschaft damit versagt. Nur Gustav-Adolf Haffer (SPD) enthielt sich.

Stadtverordnete lehnen geplantes Mehrfamilienhaus ab

Die Genossenschaft darf nun also weder den Kurgarten abreißen noch das geplante Mehrfamilienhaus errichten. Stattdessen soll nun, wie ursprünglich von den Stadtverordneten verfügt, ein Bebauungsplan für die Uckerpromenade erstellt werden, der genauere Vorgaben für künftige Bauprojekte vorsieht.

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