AKTION DER „PLASTIKREBELLEN”

Prenzlauer Umweltschützer säubern Stadtpark

Die Weltverbesserungsmission geht weiter. Am Sonnabend treffen sich die „Plastikrebellen” zum Müllsammeln. Vor allem auf Kippen sind sie scharf.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Das war die Kippen-Ausbeute beim letzten Mal.
Das war die Kippen-Ausbeute beim letzten Mal. Claudia Marsal
Prenzlau.

Die „Prenzlauer Plastikrebellen“ machen wieder mobil. Ihre nächste Müllsammelaktion findet am Sonnabend, dem 26. Oktober, statt. Treff zum Oktober-„CleanUp” ist um 13 Uhr am Rathaus am Steintor. „Diesmal werden wir in den Stadtpark gehen”, teilte Initiatorin Peggy Braun dem Uckermark Kurier mit. Ihre 2019 gestartete Weltverbesserungsmission geht also weiter. Die Schar der Unterstützer wächst stetig. Beim letzten Treffen hatten bereits 20 Umweltschützer innerhalb von nur zwei Stunden über 13,5 Kilogramm Müll in der Innenstadt aufgesammelt.

Umweltschutz ist wichtig

Es kamen dabei nicht nur zwei große Müllsäcke zusammen. Es füllten sich auch schnell 18 große Flaschen mit Zigarettenkippen, die Raucher achtlos in die Gegend geschmissen hatten. „Vielen Dank an alle Beteiligten, vor allem an alle Kinder, die sich aktiv am Umweltschutz beteiligen. Ihr seid Helden“, sagte Peggy Braun damals im Nachgang. Vor allem, was die Kippen anbelangt, wird die Natur den Beteiligten dankbar sein.

Giftstoffe im Boden

Die Stummel sind zwar relativ klein, aber alles andere als unbedenklich. Vor allem wegen ihrer Giftstoffe, die schädlich für Pflanzen und Tiere sind. Auf Spielplätzen gefährden sie Kinder, die aus Neugier Reste in den Mund nehmen und dabei gefährliche Vergiftungen erleiden können. Im Wasser gefährden sie ein ganzes Ökosystem. Zigarettenkippen verrotten nämlich nicht, sondern bleiben der Umwelt lange „erhalten“.

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