Der Vereinsvorstand dankt schon vorab für die großzügigen Spenden.
Der Vereinsvorstand dankt schon vorab für die großzügigen Spenden. Claudia Marsal
In den Vorjahren wurde schon für den guten Zweck getrödelt.
In den Vorjahren wurde schon für den guten Zweck getrödelt. privat
Trödeln für guten Zweck

Prenzlauer wollen älteste Kirche der Stadt retten

Der Förderverein von St. Sabinen in Prenzlau muss einen Eigenanteil von 50 Prozent aufbringen, damit die Sanierung des Turms endlich beginnen kann.
Prenzlau

Der Förderverein Sabinenkirche Prenzlau veranstaltet am Sonnabend, dem 27. August, von 10 bis 18 Uhr einen Floh- und Trödelmarkt. „Der Erlös dieser Veranstaltung wird für die Reparatur des Turmes der Kirche verwendet. Wer zum Gelingen beitragen möchte und Gegenstände hat, von denen er meint, dass sie anderen noch Freude bereiten, kann diese entweder am 26. August ab 16 Uhr direkt vorbeibringen oder sie von uns zu Hause abholen lassen“, ließ Klaus Winsel wissen. Vorab dankt der Verein allen, die dem Spendenaufruf gefolgt sind.

+++ Kirche in Prenzlau braucht Hilfe bei Turmsanierung +++

Nach der Veröffentlichung des Hilferufes im Uckermark Kurier sind bereits großzügige Zuwendungen eingegangen, „aber das reicht noch nicht, um das Projekt in Angriff nehmen zu können“, bedauert der Vereinsvorstand: „Deshalb noch einmal unsere Bitte: Retten Sie die älteste Kirche der Stadt!“

„Die Lage ist ernst“, verdeutlichte Vorstandschef Jürgen Stier bereits vor Wochen: „Es droht die Zerstörung. Nach 950 Jahren Existenz ist das Gotteshaus ernsthaft in Gefahr. Die Evangelische Kirchengemeinde Prenzlau ist leider mit St. Marien und St. Jacobi voll ausgelastet und kann nur noch bausichernde Maßnahmen durchführen. Das reicht aber nicht aus, denn nach jedem Starkregen dringt durch das marode Fachwerk Wasser ein und droht, das Inventar zu zerstören. Das Dach ist seit Jahren defekt.“

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Seit Januar 2020 liegt nun auch die Baugenehmigung der Kreisverwaltung vor. Aber das Vorhaben kostet mittlerweile 350.000 Euro und muss wegen der Fördermittel in den nächsten drei Jahren begonnen werden, verdeutlichen die Ehrenamtler. Ohne diese staatlichen Zuschüsse wäre die Sanierung aber nicht möglich. „Und wir brauchen trotzdem noch mindestens 50 Prozent Eigenmittel, sprich 175.000 Euro, damit es losgehen kann“, ergänzt Klaus Winsel.

Kontakttelefon: 0171 8477582

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