APPELL

Prenzlaus Bürgermeister Sommer ruft nach Anschlag zu Haltung auf

Der Terrorakt auf die Synagoge in Halle/Saale sorgte auch in der Uckermark für Erschütterung. Das soll nicht ohne Konsequenzen bleiben.
Sven Wierskalla Sven Wierskalla
Bürgermeister Hendrik Sommer appelliert an die Prenzlauer.
Bürgermeister Hendrik Sommer appelliert an die Prenzlauer. Alexandra Martinot
Prenzlau.

Nach dem antisemitischen Anschlag am Mittwoch in Halle/Saale ruft Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) die Bürger dazu auf, Haltung zu zeigen. „Es reicht nicht, diesen antisemitischen Terrorakt zu verurteilen. Hier und heute ist es wichtig, Haltung zu zeigen und deutlich zu demonstrieren: Menschenverachtung, Antisemitismus wie auch Rassismus, Chauvinismus und Rechtsextremismus müssen wir die Stirn bieten. Sie haben in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz“, erklärte das Stadtoberhaupt der uckermärkischen Kreisstadt.

Aufruf zu Teilnahme an Gedenkveranstaltung am 9. November

Die schrecklichen Ereignisse in Halle erinnerten Sommer an den Satz: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!“ aus Bertolt Brechts Drama „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“, hieß es aus dem Rathaus. Der Bürgermeister appelliert daher an die Bürger, in diesem Jahr an der Gedenkveranstaltung am 9. November anlässlich des Erinnerns an die Reichspogromnacht um 14 Uhr am Platz der ehemaligen Synagoge teilzunehmen. Auf diese Weise könnten die Teilnehmer Anteilnahme mit den Opfern in Halle zeigen und deutlich machen, dass die Prenzlauer an der Seite der jüdischen Mitbürger stehen.

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