WIR MACHEN AUFMERKSAM

Prenzlaus Einzelhändler bei Öffnungskampagne dabei

„Wir machen AUFmerksam” heißt eine neue Kampagne, die auch in Prenzlau auf die prekäre Situation der Einzelhändler aufmerksam machen soll.
Das Modehaus Schröder in der Prenzlauer Friedrichstraße beteiligt sich an der Kampagne „Wir machen AUFmerksam
Das Modehaus Schröder in der Prenzlauer Friedrichstraße beteiligt sich an der Kampagne „Wir machen AUFmerksam”. Mathias Scherfling
Der Auftakt der Kampagne „Wir machen AUFmerksam” fand im Modehaus Schröder in der Prenzlauer Friedrichstra&sz
Der Auftakt der Kampagne „Wir machen AUFmerksam” fand im Modehaus Schröder in der Prenzlauer Friedrichstraße statt. Mathias Scherfling
Geschäftsinhaberin Lieselotte Schröder
Geschäftsinhaberin Lieselotte Schröder Mathias Scherfling
Auch das Lokalfernsehen „UM.tv” war beim Auftakt der Kampagne dabei.
Auch das Lokalfernsehen „UM.tv” war beim Auftakt der Kampagne dabei. Mathias Scherfling
Prenzlau.

Am 13. Januar wurde in der Prenzlauer Innenstadt die Kampagne „Wir machen AUFmerksam” gestartet. Mit der bundesweiten Aktion fordern Einzelhändler die Wiederöffnung des derzeit geschlossenen lokalen Einzelhandels. Sie möchten auf die existenzgefährdende Situation aufmerksam machen. 65 Prozent des stationären Einzelhandels sind durch die Pandemie-Maßnahmen unmittelbar betroffen.

Von Politikern vergessen

Diese Aktion unterstützt auch Lieselotte Schröder, Inhaberin vom Modehaus Schröder: „Der Einzelhandel hat einen erheblichen Anteil an der Wirtschaftskraft in Deutschland. Das wird von den Politikern vergessen. Wir wollen das nicht hinnehmen und deshalb ist die Aktion auch in Deutschland gestartet. Ich möchte mich dem mit allen lokalen Händlern anschließen. Wir wollen die Läden nicht öffnen, aber wir wollen Aufmerksamkeit.”

Ein Zeichen setzen

Auch Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) unterstützt die Aktion. „Es ist ganz klar, dass wir uns Sorgen machen, wie es weiter geht. Viele haben auf den Februar gesetzt. Nun weiß wieder keiner, was kommt. Aus meiner Sicht können wir den Lockdown nicht noch monatelang durchhalten. Es ist richtig, hier ein Zeichen zu setzen, dass die Menschen, die im Einzelhandel arbeiten, auch eine Perspektive haben.

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