SPRENGMEISTER

Schaulustige behindern Schornstein-Sprengung in Templin (Video)

Der Schornstein des ehemaligen Heizhauses in Templin wurde gesprengt Doch bevor es soweit war, musste der Sprengmeister immer wieder Schaulustige ermahnen und sie aus dem Sperrkreis bringen lassen.
Ines Markgraf Ines Markgraf
Sprengmeister Karl-Heinz Bühring nach der erfolgreichen Sprengung.
Sprengmeister Karl-Heinz Bühring nach der erfolgreichen Sprengung. Ines Markgraf
Viele Zuschauer hielten den Schuttberg mit dem Fotoapparat fest.
Viele Zuschauer hielten den Schuttberg mit dem Fotoapparat fest. Ines Markgraf
Der Schornstein fiel in die berechnete Richtung.
Der Schornstein fiel in die berechnete Richtung. Ines Markgraf
Jandira und Sandy Günther mit Söhnchen Noah. Sie wohnten nur 20 Meter vom Schornstein entfernt.
Jandira und Sandy Günther mit Söhnchen Noah. Sie wohnten nur 20 Meter vom Schornstein entfernt. Ines Markgraf
Marvin Matthess (9) und Oma Silvia Oertel nahmen einen Stein zur Erinnerung mit nach Hause.
Marvin Matthess (9) und Oma Silvia Oertel nahmen einen Stein zur Erinnerung mit nach Hause.
Unglaublich viele Templiner ließen sich das Schauspiel nicht entgehen.
Unglaublich viele Templiner ließen sich das Schauspiel nicht entgehen. Ines Markgraf
Das blieb vom Schornstein übrig.
Das blieb vom Schornstein übrig. Ines Markgraf
Templin.

Der 70 Meter hohe Schornstein des ehemaligen Heizhauses am Moosweg im Templiner Wohngebiet Ludwigshof ist Geschichte. Am Sonnabendmittag wurde er gesprengt. In den Tagen zuvor hatte Sprengmeister Karl-Heinz Bühring 70 Löcher gebohrt und 26 Kilogramm Sprengstoff angebracht.

Sprengmeister hat seinen 576. Schornstein gesprengt

Zahlreiche Zuschauer fanden sich zu diesem Ereignis ein. Die Ordnungshüter hatten alle Hände voll zu tun, um diese aus dem Sperrkreis von 105 Meter zu bringen. Immer wieder gab es Diskussionen. Sehr zum Unverständnis von Bühring, der bereits 575 Schornsteine in seiner Laufbahn sprengte.

Der Schornstein fiel, wie vorher berechnet, in Richtung Straße. „Die Staubwolke zog in den Wald. Das Wetter war ideal”, so der Sprengmeister erleichtert. Die Anwohner im Sperrkreis mussten ihre Wohnhäuser verlassen.

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Kommentare (1)

Überall, sei es im Straßenverkehr oder wie jetzt hier, behindern Gaffer die Arbeit der entsprechenden Behörden oder Rettungskräfte. Da sich das Hirn der meisten deutschen Spießer ausgelagert in ihrer Geldbörse befindet, ist das auch der direkte Zugang zu ihrem Gedächtnis, eine saftige Geldbuße, so ab 500€ aufwärts. In anderen Ländern traut man sich dergleichen gar nicht erst, die kassieren sofort ab, siehe Schweiz, Skandinavien! Naja, wenn der deutsche Staat sich auf der Nase rumtanzen lässt.................