SPIELPLATZÄRGER IN PRENZLAU

Scherbengefahr im Sandkasten hat Folgen

Der Spielplatz am Robert-Schulz-Ring ist ein Sorgenkind. Der Vermieter muss ständig Zusatzreinigungen veranlassen. Jetzt prüft er rechtliche Schritte.
Dieser Platz ist seit Wochen ein Sorgenkind, weil Eltern spielender Kinder immer wieder gefährlichen Müll finden.
Dieser Platz ist seit Wochen ein Sorgenkind, weil Eltern spielender Kinder immer wieder gefährlichen Müll finden. privat
Prenzlau.

Zu Wochenbeginn berichtete der Uckermark Kurier über einen scherbenübersäten Spielplatz in der Prenzlauer Plattenbausiedlung. Eltern hatten sich an die Redaktion gewandt, weil sie ihre Kinder in Gefahr sahen. Am Freitag dann machten Anwohner die Entdeckung, dass der Bereich mit Absperrband gesichert ist und schlussfolgerten einen Zusammenhang. Der zuständige Vermieter erklärte, dass man bereits Ende Januar eine Warnung für diesen Spielplatz herausgegeben habe, weil hier vermehrt Scherben und Bauschutt gefunden wurden.

Warnung rausgegeben

„Diese Meldung wurde auch in der Zeitung abgedruckt. Auf all unseren Spielplätzen findet wöchentlich eine Sichtkontrolle statt. Alle hierbei entdeckten Mängel werden umgehend behoben. Zudem lassen wir einmal jährlich den Sand maschinell durch die WISAG reinigen. Die Reinigungstiefe beträgt dabei mindestens 30 Zentimeter. Die Sandreinigung auf dem Spielplatz fand Ende April statt”, sagte Wohnbau-Sprecherin Jenny Busse. Vor kurzem habe man dann den Hinweis erhalten, dass Scherben auf dem Spielplatz gefunden wurden.

Appell an Eltern

„Wir haben bereits vergangene Woche die WISAG beauftragt, das zu prüfen und den Sandkasten durchzuhaken. Dabei wurden keine weiteren Verunreinigungen festgestellt. Wir werden eine erneute Sandreinigung mit größerer Reinigungstiefe veranlassen. Parallel prüfen wir die rechtlichen Möglichkeiten, solche Verunreinigungen und Verletzungsgefahren zur Anzeige zu bringen. Wir bitten die Eltern oder sonstige Aufsichtspersonen, beim Besuch von Spielplätzen aufmerksam zu sein, damit kein Kind zu Schaden kommen kann und appellieren an alle, Müll und Zigarettenstummel in die entsprechenden Behälter zu werfen.”

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Kommentare (1)

Das beim oder für den Nordkurier einige "blinde" Journalisten/-innen arbeiten, ist bekannt. Das es da jemanden gibt, der so blind ist, dass er nicht sieht, dass das privat gemachte Bild völlig unscharf und dadurch unbrauchbar ist, spricht Bände. Liest man, wer für das Gesamtkunstwerk (= Artikel) verantwortlich ist, schließt sich der Kreis wieder. Diese Person kann es einfach nicht. Passt.