VERTRAG UNTERZEICHNET

Schnelles Internet überall in der Uckermark in Sicht

Am Dienstag wurden die Unternehmen für den Breitbandausbau in der Uckermark vertraglich gebunden. Die Zeit für die Firmen drängt.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Die Verträge für den Breitbandausbau in der Uckermark sind am Dienstag unterzeichnet worden.
Die Verträge für den Breitbandausbau in der Uckermark sind am Dienstag unterzeichnet worden. Konstantin Kraft
Die Glasfaserleitungen werden direkt in das Haus gelegt. Mithilfe einer solchen Box kann das Internet dann genutzt werden.
Die Glasfaserleitungen werden direkt in das Haus gelegt. Mithilfe einer solchen Box kann das Internet dann genutzt werden. Konstantin Kraft
Prenzlau.

Die Verträge für den Breitbandausbau in der Uckermark sind unterzeichnet. Jetzt tickt die Uhr für die Versorgung mit schnellem Internet. In spätestens 36 Monaten sollen alle weißen Flecken mit Übertragungsraten unter 30 Megabit pro Sekunde von der Landkarte verschwunden sein. Der Landkreis wird dafür flächendeckend mit Glasfaser ausgestattet. Das Projektvolumen liegt bei 139,4 Millionen Euro.

Existenzielles Projekt

Der Breitbandausbau sei für die Kreisentwicklung „unwahrscheinlich wichtig und existenziell”, sagte Landrätin Karina Dörk (CDU) im Rahmen der Vertragsunterzeichnung am Dienstag. Die Versorgung mit schnellem Internet sei von großer Bedeutung für die Wirtschaft im Kreis und leiste einen wesentlichen Beitrag für die Daseinsvorsorge.

Ambitionierte Planung

Der Breitbandausbau ist ein Mammutprojekt. André Reichow, Breitbandbeauftragter in der Kreisverwaltung, führte die Kennzahlen auf: Tiefbauarbeiten auf einer Länge von mehr als 1600 Kilometern seien im Kreisgebiet nötig. Dabei würden 2636 Kilometer Leerrohre verlegt und 4217 Kilometer Glasfaserkabel. Insgesamt mehr als 12.000 Haushalte, 358 Unternehmen und 67 Schulen sollen mit dem Glasfasernetz bedacht werden.

Bis in das Haus

Den Zuschlag für den Breitbandausbau in der Uckermark erhielten die e.discom Telekommunikation GmbH sowie die Stadtwerke Schwedt. Letztere kümmern sich um den Ausbau des Glasfasernetzes im Bereich der Oderstadt, die e.discom bearbeitet die übrigen Teile des Landkreises. „Wir haben in den nächsten 36 Monaten extrem viel zu tun”, sagte Detlef Katzschmann, Co-Geschäfsführer bei der e.discom.

 

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