SCHORFHEIDEBAHN RB 63

▶ Schranke Friedrichswalde soll schneller öffnen (mit Video)

20 Minuten an der Schranke warten – an der Bahnstrecke des RB 63 ist das in Friedrichswalde Alltag. Doch eine Lösung ist in Sicht.
Siebenmal am Tag schließt die Bahnschranke in Friedrichswalde für bis zu 20 Minuten. Das ärgert die Anwohner.
Siebenmal am Tag schließt die Bahnschranke in Friedrichswalde für bis zu 20 Minuten. Das ärgert die Anwohner. Änderung ist für nächstes Jahr in Sicht. Sigrid Werner
Die langen und häufigen Schließzeiten der Ampelanlage stehen in Kritik.
Die langen und häufigen Schließzeiten der Ampelanlage stehen in Kritik. Sigrid Werner
Kann das Problem in Friedrichswalde nun bald gelöst werden – daran hängt auch die Zukunft der ganzen Linie.
Kann das Problem in Friedrichswalde nun bald gelöst werden – daran hängt auch die Zukunft der ganzen Linie. Sigrid Werner
Friedrichswalde.

Seit dem Start der wiederbelebten Bahnstrecke des RB 63 zwischen Templin-Joachimsthal-Eberswalde werden in Friedrichswalde Anwohner und Kraftfahrer auf eine große Geduldsprobe gestellten. Dort müssen Autofahrer und Passanten an der Reiersdorfer Straße, einer Kreisstraße, zuweilen rund 15 Minuten warten, bis die Halbschranken wieder nach oben gehen.

 

Kommunen machen Druck

Sobald der Zug aus Templin kommend den Bahnhof in Milmersdorf passiert hat, gehen in Friedrichswalde die Schranken herunter, weil ein Teil der üblichen Ausstattung an der Strecke fehlt, die viele Jahre stillgelegt war. Doch die Kritiken mehren sich. Auch die gemeinsame Arbeitsgruppe Bahnmarketing von Anliegerkommunen, Touristikern und Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft macht daher seit Monaten Druck, um eine Lösung des Problems zu erreichen. Die Hanseatische Infrastrukturgesellschaft mbH (HIG), die die Strecke Templin Stadtbahnhof-Joachimsthal für die Zeit des dreijährigen Probebetriebs der Schorfheidebahn gepachtet hat, konnte jetzt mitteilen, das eine Lösung in Sicht ist. Die HIG habe Fördermittel beim Land beantragt. Bis März 2020, so stellte die HIG in Aussicht, soll eine genehmigte Planung für die Nachrüstung der fehlenden sogenannten punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB) vorliegen. Im Mai 2020 sollen die Magnete und Kabel an der Strecke angebaut sein. Danach könnten die Schaltzeiten auf drei Minuten reduziert werden.

Gesellschaft hofft auf Förderung

Das Vorhaben wird allerdings deutlich teurer als gewartet. Erste grobe Schätzungen waren von 60 000 bis 80 000 Euro ausgegangen. Mit fortschreitendem Planungsstand sind die Kosten präzisiert worden. Die HIG rechnet mit rund 150 000 Euro Investitionskosten. Sie will auch bauen, wenn das Land die Investition nicht zu 100 Prozent fördert.

 

 

 

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