VERDACHT DER LEBENSMITTELVERGIFTUNG

Schüler aus Boitzenburg haben Klinik verlassen

Sechstklässler der Grundschule, die mit dem Verdacht einer Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus kamen, sind wieder wohlauf.
Zur Untersuchung der Gurken im Labor gibt es noch kein Ergebnis.Foto: A. Warnecke
Zur Untersuchung der Gurken im Labor gibt es noch kein Ergebnis.Foto: A. Warnecke
Boitzenburg.

Die gute Nachricht zuerst: Die Kinder, die am vergangenen Mittwoch mit Symptomen einer Lebensmittelvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten, sind wieder wohlauf. Das teilte Ramona Fischer, Pressesprecherin des Landkreises Uckermark, mit. Sie hatten die Klinik schon am Ende vergangener Woche wieder verlassen können.

Notarzt alarmiert

Von dem Vorfall waren insgesamt neun Mädchen und Jungen der sechsten Klasse an der Puschkin-Grundschule in Boitzenburg betroffen. Sie hatten nach einer Obst- und Gemüsepause, bei der es unter anderem Gurke gab, über Übelkeit und Erbrechen geklagt und mussten von einem alarmierten Notarzt versorgt werden. Der Einsatz mit fünf Rettungs- und einem Notarztwagen vor der Schule hatte für Aufregung unter Anwohnern gesorgt. Zwei Kinder waren noch am Vormittag in eine Klinik gebracht worden. Ein dritter Schüler musste im Verlaufes des Abends ins Krankenhaus.

Ursache noch ungeklärt

Noch ungeklärt ist allerdings, ob tatsächlich das Gemüse für den mehrfachen Ausbruch der Erkrankungssymptome bei den Schülern verantwortlich ist. Mitarbeiter des Lebensmittelüberwachungsamtes des Landkreises Uckermark hatten noch am Mittwoch Proben von der Mahlzeit in der Schule genommen, als auch bei dem Händler, wo die Gurken gekauft worden waren. Die Ergebnisse aus dem Labor lagen am Montagnachmittag allerdings noch nicht vor, informierte Ramona Fischer. Wie es hieß, seien die Kapazitäten des Labors derzeit ausgeschöpft. Dadurch verzögere sich die Untersuchung und Auswertung der Proben.

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