NEGATIVE BEFUNDE

Schüler in der Uckermark nicht mit Corona angesteckt

Nach dem positiven Befund zweier Kinder aus einem Templiner Asylbewerberheim gab es am Freitag Entwarnung für die Eltern der Mitschüler.
Sie informierten am Freitag über die Situation am Asylbewerberheim Templin: Annette Nitschmann von der Stadt Templin, Soz
Sie informierten am Freitag über die Situation am Asylbewerberheim Templin: Annette Nitschmann von der Stadt Templin, Sozialamtsleiter Marko Ullrich, UEG-Geschäftsführer Mike Förster, Amtsärztin Dr. Michaela Hofmann, Landrätin Karina Dörk und Sozialdezernent Henryk Wichmann (von links). Horst Skoupy
Prenzlau.

Die Eltern von Schulkindern in Templin und Prenzlau können aufatmen. Ihre Kinder haben sich nicht bei einem ihrer Mitschüler mit dem Coronavirus angesteckt. Das ging aus einer Mitteilung der Amtsärztin des Landkreises Uckermark Dr. Michaela Hofmann am Freitag hervor.

Tests vorgenommen

Nach dem Ausbruch von Corona-Fällen in einem Templiner Asylbewerberheim hatte sich bei Tests der Bewohner und Mitarbeiter herausgestellt, dass weitere sechs Asylbewerber infiziert sind, unter ihnen auch zwei Schulkinder. Am Donnerstag mussten daher zehn Mitschüler und zwei Lehrer an der Goethe-Grundschule Templin, fünf Kinder und zwei Lehrer an der Lebensschule Uckermark in Prenzlau sowie weitere sieben Personen einer Fahrgemeinschaft getestet werden. Ihre Testergebnisse waren allesamt negativ. Das gleiche traf auf Kontaktpersonen eines Integrationskurses zu. Einen solchen Kurs hatte einer der Heimbewohner in der Vorwoche besucht.

Versorgung organisiert

Insgesamt wurden aufgrund des Ausbruchs 140 Personen unter Quarantäne gestellt. Sie gilt auch für das Asylbewerberheim. „Mit Hilfe der Johanniter haben wir für die Heimbewohner die Versorgung mit Lebensmitteln organisiert. Auch ein Sanitätsdienst ist vor Ort”, informierte Mike Förster, Geschäftsführer der Uckermärkischen Entwicklungsgesellschaft mbH, die die Unterkunft betreibt. „Es handelt sich um das erste Ausbruchsgeschehen in der Uckermark, und dann noch in einem sensiblen Bereich'", stellte Dr. Michaela Hofmann fest. Alle anderen 40 Fälle seit März seien von außen in die Uckermark hineingetragen worden.

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