LANDWIRTSCHAFT

Schützt Technik die Bauern vor Diebstahl?

Sicherheitssysteme, GPS und künstliche DNA: Die Landwirte in der Uckermark haben jüngst zur Diebstahlprävention ordentlich aufgerüstet.
Natalie Meinert Natalie Meinert
Maschinen wie dieser Mähdrescher sind beliebtes Ziel von Dieben.
Maschinen wie dieser Mähdrescher sind beliebtes Ziel von Dieben. Kai Horstmann
Friedhelm Rogasch
Friedhelm Rogasch Sigrid Werner
Prenzlau.

„Die anderen Landwirte haben mir gesagt, dass momentan nichts los wäre“, sagt Friedhelm Rogasch. Dennoch könnten „die jeden Augenblick zuschlagen, trotz aller Sicherheitsmaßnahmen.“

In früheren Jahren viele Einbrüche

Mit „die“ meint der Geschäftsführer vom Bauernverband Uckermark potenzielle Diebe. Immer wieder gab es in der Vergangenheit große Einbrüche bei den Landwirten der Region, Pflanzenschutzmittel und Technik wurden erbeutet. „Doch es gab schon Zeiten vor einigen Jahren, da war es weitaus schlimmer“, schildert Rogasch.

Technisch ausgefeilte Prävention

Hilft etwa die Aufrüstung in puncto Prävention? Nach den großen Diebstahl-Wellen der vergangenen Jahre haben die Landwirte in der Uckermark aufgerüstet und in Sicherheitstechnik investiert. So weit es möglich sei, würden Maschinen über Nacht eingeschlossen und Computertechnik eingesetzt. „Zum Beispiel elektronische Sicherheitssysteme, durch die die Maschinen erst gestartet werden können, wenn man einen Code eingibt“, erläutert Friedhelm Rogasch.

Sogenannte künstliche DNA im Einsatz

Auch GPS spiele eine wichtige Rolle bei der Ortung von gestohlenen Fahrzeugen. Sogar mit künstlicher DNA wird gearbeitet. „Dabei wird ein unsichtbarer Lack, der die Kennung enthält, auf eine Stelle am Gerät aufgetragen“, fährt er fort. Im Falle einer Kontrolle könnte die Polizei diesen mit einer Ultravioletten Lampe sichtbar machen und die Kennung auswerten.

 

 

 

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