Mit der Schwanen-Villa hat die Wohnbau GmbH Prenzlau attraktiven Wohnraum geschaffen und das Stadtbild deutlich aufgewertet. F
Mit der Schwanen-Villa hat die Wohnbau GmbH Prenzlau attraktiven Wohnraum geschaffen und das Stadtbild deutlich aufgewertet. Für dieses Projekt wurde Geschäftsführer René Stüpmann (rechts) am 6. Juli von BBU-Vorständin Maren Kern und Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung, mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ ausgezeichnet. Claudia Marsal
Matthias Brauner, Leiter der BBU-Landesgeschäftsstelle, übergab die Plakette.
Matthias Brauner, Leiter der BBU-Landesgeschäftsstelle, übergab die Plakette. Claudia Marsal
So sieht die Vorderfront des Traumobjektes in der Prenzlauer Friedhofstraße von oben aus.
So sieht die Vorderfront des Traumobjektes in der Prenzlauer Friedhofstraße von oben aus. Wohnbau GmbH
Es gab 100 Bewerber für die zehn Wohnungen, hier ein Teil der Mieterschaft.
Es gab 100 Bewerber für die zehn Wohnungen, hier ein Teil der Mieterschaft. Claudia Marsal
Die Planer Agnieszka Kramek und Martin Wilke aus Schwedt freuten sich über das Lob für das Objekt.
Die Planer Agnieszka Kramek und Martin Wilke aus Schwedt freuten sich über das Lob für das Objekt. Claudia Marsal
So sah das alte Haus aus, das abgerissen wurde.
So sah das alte Haus aus, das abgerissen wurde. Claudia Marsal
Die Ehrung fand am Mittwoch in Prenzlau statt.
Die Ehrung fand am Mittwoch in Prenzlau statt. Claudia Marsal
Qualitätssiegel für Prenzlauer Wohnbau GmbH

„Schwanen Villa” verbindet gehobenen Wohnkomfort mit Bezahlbarkeit

Das Haus in der Friedhofstraße in Prenzlau ist rundherum zukunftsfähig. Die Wohnungen sind barrierearm, energieeffizient und mit Smart-Home ausgestattet.
Prenzlau

Mit einem hochwertigen Ersatzneubau in einem angesehenen Wohnquartier von Prenzlau hat die Wohnbau GmbH Prenzlau attraktiven Wohnraum geschaffen und das Stadtbild deutlich aufgewertet. Für dieses Projekt wurde das kommunale Unternehmen am 6. Juli 2022 von BBU-Vorständin Maren Kern und Guido Beermann (CDU), Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung, mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ ausgezeichnet. Maren Kern gratulierte Geschäftsführer René Stüpmann dazu, dass die Wohnbau GmbH mit der „Schwanen Villa” modernes Wohnen mit hochwertiger klassischer Architektur verbunden und dabei eine gute Balance aus komfortabler Ausstattung im Neubau und Bezahlbarkeit bewiesen habe. Das Projekt sei rundherum zukunftsfähig: „Die Wohnungen sind barrierearm, energieeffizient und mit Smart-Home ausgestattet.”

Minister Guido Beermann stellte heraus, dass dem kommunalen Wohnungsunternehmen ein hervorragendes Beispiel für den Stadtumbau gelungen sei: „Die Wohnbau GmbH hat das Angebot an hochwertigem Wohnraum zur Miete in guter Stadtlage verbessert. Das Ergebnis ist ein überzeugender Beweis für die Attraktivität Prenzlaus als Wohnstandort.“

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Geschäftsführer René Stüpmann freute sich über die Auszeichnung: „Wir haben mit diesem Neubau in einem angesehenen Wohnquartier altersgerechten, aber vor allem auch hochwertigen Wohnraum geschaffen. Mit Erfolg: Es gab sofort eine große Nachfrage nach den Wohnungen mit Seeblick, in der 'Schwanen Villa' herrscht Vollvermietung.“ Für die zehn Domizile hatte es 100 Bewerber gegeben, und das bei einer Kaltmiete von elf Euro pro Quadratmeter. Die Durchschnittsmiete der Wohnbau GmbH liegt bei 5,09 Euro. Doch gerade im einfachen Segment gebe es ein Überangebot, wobei der Leerstand von 3,8 Prozent verglichen mit anderen Regionen, die über elf Prozent und mehr klagen, noch sehr moderat sei, stellte Stüpmann heraus. Als er den Posten vor zwölf Jahren übernahm, lag der Wert der Wohnbau GmbH noch bei über zehn Prozent. Nach wie vor gebe es aber eine große Nachfrage nach gehobenem Wohnkomfort in Prenzlau, dem versuche man mit weiteren Neubauten gerecht zu werden.

Marodes Haus abgerissen

Bei der Übergabe des Siegels ließ der Geschäftsführer noch einmal die Geschichte Revue passieren: Von 2013 bis 2019 hatte die Wohnbau das marode Gebäude in der Friedhofstraße 7 abgerissen und durch ein neues Gebäude ersetzt. Das Objekt bietet mit der unmittelbaren Nähe zum Gymnasium, einem Kindergarten sowie einer Grundschule eine gute Infrastruktur. Die Innenstadt mit zahlreichen Geschäften und weiteren Einkaufsmöglichkeiten ist ebenfalls fußläufig erreichbar. Dennoch liegt das Wohnhaus in einem ruhigen Quartier vor einer Einfamilienhaus-Siedlung. Der Neubau wurde optisch an die Altbauten mit ihren reich verzierten Fassaden angepasst, behält aber den Charme eines modernen Wohnhauses.

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René Stüpmann erklärte, dass das 2013 abgerissene marode Wohnhaus nur sehr kostenintensiv hätte modernisiert werden können: „Die Wohnbau GmbH Prenzlau entschied sich deshalb für einen Neubau.“ Die hellen Wohnungen haben ein hochwertiges Materialkonzept: Holzfenster mit elektrischen Rollläden und Echtholzparkett bieten Komfort. Die modernen Badezimmer sind halbhoch gefliest sowie hochwertig ausgestattet. Die Küchen sind separat angelegt. Die Wohnzimmer haben einen ebenerdigen Balkonzugang und eine indirekte Beleuchtung. Der westlich gelegene Balkon bietet eine freie Sichtachse zum Uckersee.

Ladestationen vorhanden

Auf dem Hof gibt es zu jeder Wohnung einen eigenen Pkw-Stellplatz. Für Elektrofahrzeuge ist eine Ladestation vorhanden. Der großzügige Innenhof bietet Spiel- und Sitzgelegenheiten. Eine Grillecke stärkt die Nachbarschaft. Zusätzlich zum eigenen Keller steht ein geräumiger Fahrradraum mit Ladestation für E-Bikes zur Verfügung

Das entstandene Wohnhaus ist ein Massivbau. Um eine hohe Energieeffizienz zu gewährleisten, setzte die Wohnbau GmbH Prenzlau bei diesem Projekt erstmals auf Erdwärme. Diese sorgt über die Fußbodenheizung für geringe Heizkosten. Zudem wurde eine moderne Wohnungslüftungsanlage eingebaut.

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Die „Schwanen Villa“ ist barrierearm bis barrierefrei. Das Wohnhaus ist über einen ebenerdigen Zugang jeweils von der Straßen- und der Hofseite zu erreichen. Ein Aufzug zu allen Geschossen sorgt für Barrierefreiheit. Die in den Badezimmern vorhandenen Duschen sowie der Balkonzugang sind ebenfalls ebenerdig. In den Wohnungen wurde ein Smart-Home-System installiert. Über dieses können die Raumtemperaturen sowie der Wärmemengen- und Wasserzähler eingesehen werden.

Für ihr Bauprojekt hat die Wohnbau 2,1 Millionen Euro investiert, davon stammen 93 Prozent aus Fremdkapital und sieben Prozent aus Eigenkapital.

Gremium entscheidet

Das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ wird in der Regel sechsmal jährlich vom BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. vergeben und steht unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann. Durch die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll darauf aufmerksam gemacht werden: Den Unternehmen der sozialen Wohnungswirtschaft kommt bei Stadtentwicklung, gutem Wohnen, Bewältigung des demografischen Wandels und Klimaschutz im Land Brandenburg eine Schlüsselrolle zu. Über die Preisvergabe entscheidet ein Bewertungsgremium, das neben dem BBU aus Vertreter der Arbeitsgemeinschaft „Städteforum Land Brandenburg“, der Bundestransferstelle Stadtumbau, einer Bank sowie dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg besteht.

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