André Nicke ist seit 2019 Intendant der UBS und erhält nun einen Vertag bis 2029.
André Nicke ist seit 2019 Intendant der UBS und erhält nun einen Vertag bis 2029. Archiv Nk
Uckermärkische Bühnen

Schwedt verlängert Vertrag mit Theaterintendant Nicke

Seit 2019 leitet André Nicke die große Bühne in der Uckermark. Seine bisherige Amtszeit war von ungewöhnlichen Herausforderungen geprägt.
Schwedt

Die Intendanz von André Nicke an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt (UBS) ist einem Beschluss der Schwedter Stadtverordnetenversammlung zufolge um weitere fünf Jahre verlängert worden. Der Kontrakt gilt nun bis zum 31. Juli 2029. Die Stadtverordneten fassten den Beschluss auf Vorschlag von Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe (SPD). Der bisherige Vertrag des künstlerischen Leiters war bis zum 31. Juli 2024 befristet.

+++ Schwedt bekommt einen neuen Intendanten +++

André Nicke übernahm an 1. August 2019 die Intendanz der Uckermärkischen Bühnen. Das Theater war mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor große Herausforderungen gestellt und von einer zeitweisen Einstellung des Spiel- und Veranstaltungsbetriebes betroffen. Mit seinen medienwirksamen Gedicht-Rezitationen vom Theaterdach als Protest gegen die Schließungen von Kultureinrichtungen wurde er deutschlandweit bekannt. Die Aufgabe, das nach der Pandemie weiter zurückhaltende Publikum zurückzugewinnen, wird durch die Verunsicherungen in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit der Stadt Schwedt und der Region in besonderer Weise erschwert. Mit der Einrichtung eine Talkreihe ergriff Nicke auch hier die Initiative und schuf einen Ort des Dialogs und öffentlichen Diskurses mit EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Wirtschaft und BürgerInnen der Stadt.

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Insofern ist die Verlängerung wohl auch als Vertrauensbeweis an die Bewältigungsstrategien des krisenerprobten Intendanten zu werten. André Nicke selbst sieht darin eine große Wertschätzung seiner Arbeit und der MitarbeiterInnen des Hauses und möchte in der kommenden Zeit weiter den Fokus auf drängende Aufgaben richten. Dazu zählen die Fachkräftegewinnung, die dringend notwendige Sanierung des Gebäudes aber auch die Schärfung des Profils der Uckermärkischen Bühnen, zu dem die deutsch-polnische Theaterarbeit im Rahmen des Netzwerkes viaTeatri als Alleinstellungsmerkmal zählt.

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