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Schwedt will Grenzübergang für Lkw schließen

Die Wiedereinführung von Grenzkontrollen an der Grenze zu Polen hat in der Oderstadt ein Verkehrschaos ausgelöst. Die Stadt fordert nun Konsequenzen.
Wegen der Wiedereinführung von Grenzkontrollen in Richtung Polen stauen sich in Schwedt die Lkw.
Wegen der Wiedereinführung von Grenzkontrollen in Richtung Polen stauen sich in Schwedt die Lkw. Matthias Bruck
Schwedt.

Die Stadt Schwedt hat am Dienstag beim Land Brandenburg beantragt, den Grenzübergang zu Polen in der Stadt für den Verkehr von Lastkraftwagen zu schließen. Das teilte die Sprecherin der Oderstadt Corinna Müller dem Uckermark Kurier auf Nachfrage mit. Die Stadt habe sich hilfesuchend an Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) gewandt. Hintergrund sind die langen Lkw-Kolonnen, die sich seit Sonntag durch die Stadt ziehen, weil die Grenze zu Polen im Zuge der Corona-Krise streng kontrolliert wird. Obwohl der Grenzübertritt nur für den Personeneverkehr nichtpolnischer Bürger verboten ist, während der Warenverkehr weiterhin möglich ist, führen Kontrollen der Lkw-Fahrer auf Krankheitssymptome zu langen Wartezeiten an den Grenzübergängen.

Kein Verbot für Pkw-Verkehr geplant

Die Oderstadt will aufgrund des Verkehrschaos daraus die Konsequenz ziehen, dass Lkw nicht mehr den Grenzübergang Schwedt benutzen dürfen. Der Pkw-Verkehr, der allerdings durch die Grenzkontrollen und Reiseverbote ohnehin stark eingeschränkt ist, soll weiterhin auch in Schwedt passieren dürfen.

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