Rüdiger Fink und Brotprüfer Michael Isensee (rechts) testeten Brötchen und Brote.
Rüdiger Fink und Brotprüfer Michael Isensee (rechts) testeten Brötchen und Brote. Sigrid Werner
Bäcker aus Templin, Schwedt und Angermünde standen vor Ort der Kundschaft Rede und Antwort.
Bäcker aus Templin, Schwedt und Angermünde standen vor Ort der Kundschaft Rede und Antwort. Sigrid Werner
Bäckermeister Thomas Kolberg (rechts) backte in seinem mobilen Backofen auf dem Markt für die Kundschaft nicht nur e
Bäckermeister Thomas Kolberg (rechts) backte in seinem mobilen Backofen auf dem Markt für die Kundschaft nicht nur eigene Kartoffelstangen ab, sondern auch Heidebrot von seinem Kollegen Klaus Schreiber aus Angermünde (2. von rechts). Sigrid Werner
Peter Blank (90): Gutes Brot vom Bäckermeister hält eine ganze Woche.
Peter Blank (90): Gutes Brot vom Bäckermeister hält eine ganze Woche. Sigrid Werner
Verschiedene Brot- und Brötchensorten wurden geprüft.
Verschiedene Brot- und Brötchensorten wurden geprüft. Sigrid Werner
Bäckerinnung Uckermark

So muss ein gutes Brötchen schmecken...

Die Uckermark kann stolz sein: Sechs von zehn Innungsbäckereien ließen bei der Qualitätsprüfung ihre Brote testen. Da kommen große Städte nicht ran.
Templin

Bei der Qualitätsprüfung der Bäckerinnung auf dem Templiner Markt konnten von 23 Broten insgesamt 18 Brote das Prädikat „sehr gut” erhalten. Viermal vergaben die Prüfer Rüdiger Fink, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, und Michael Isensee vom Deutschen Brotinstitut das Prädikat „gut”. Nur ein Brot wurde nicht prämiert. Von den 15 vorgestellten Brötchensorten schnitten elf mit „sehr gut” ab, vier erhielten das Prädikat „gut”, „wobei auch letztere hervorragende Backwaren sind. Denn meist fehlten nur ein oder zwei Punkte an den hundert Prozent”, so Rüdiger Fink.

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Sechs von zehn Innungsbäckereien, die Bäckereien Schreiber aus Angermünde, Schäpe aus Schwedt, Schmidt aus Gramzow, Mrosek aus Hammelspring, Strittmatter aus Lychen und Kolberg aus Templin, ließen ihre Backwaren bei der diesjährigen Qualitätsprüfung in Augenschein nehmen und verkosten. „Das sind fast zwei Drittel, in großen Städten kommen wir oft nur auf 25 Prozent Teilnehmer”, sagte der Tester vom Deutschen Brotinstitut. Die Qualitätsprüfung war auch offen für Nichtinnungsmitglieder. Einen Tag vorher hatte der Tester schon 28 Stück Kuchen aus der Uckermark durchprobieren müssen.

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Beim Brot- und Brötchentest auf dem Templiner Marktplatz reichte die Auswahl von einfachen Weizen- über Krusten- und Möhren- bis hin zu Mühlensteinbrötchen, vom klassischen Roggenmischbrot bis zu Dinkelvarianten, Saftkrusten und Heidebrot. Bäckermeister Thomas Kolberg hatte seinen mobilen Backofen auf den Markt gefahren und backte Kartoffelstangen aus eigener Backstube und unter anderem Heidebrot seines Angermünder Kollegen für den Verkauf. So kamen die Bäcker schnell auch ins Gespräch mit den Kunden über Wünsche und Tipps im Umgang mit Backwaren.

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