LANDTAGSWAHL

So wollen die Kandidaten das Mandat in Templin holen

Nur noch sechs Tage sind es bis zur Landtagswahl. Die Kandidaten im Wahlkreis 10 haben sich für den Schlussspurt einiges vorgenommen.
Sven Wierskalla Sven Wierskalla
Harald Engler (Freie Wähler, ganz links), Andreas Büttner (Linke, Zweiter von links), Annett Polle (CDU, Zweite von
Harald Engler (Freie Wähler, ganz links), Andreas Büttner (Linke, Zweiter von links), Annett Polle (CDU, Zweite von rechts) und Carla Kniestedt gehören in Templin zu den Direktkandidaten für den Landtag. Sigrid Werner
Templin.

Noch knapp eine Woche, dann steht fest, wer die Landtagswahl in Brandenburg am 1. September gewonnen hat. Um Erfolg im Wahlkreis 10 zu haben, der auch Templin, Lychen und Boitzenburg mit Umland umfasst, will Carla Kniestedt, die Bündnis 90/Die Grünen im Potsdamer Landtag vertreten will, auf den Besuche Dutzender Einrichtungen ausdrücklich verzichten. Stattdessen plant sie, mit möglichst vielen Menschen direkt ins Gespräch zu kommen und dabei nicht nur zu reden, sondern auch zuzuhören. Thematisch liegen ihr Klimaschutz, Bildung, Verkehrskonzepte und die Landwirtschaft am Herzen.

SPD-Kandidat will hohe Wahlbeteiligung

Karsten Peter Schröder, Kandidat der SPD für den Wahlkreis, möchte im Schlussspurt deutlich machen, dass künftig mehr für den ländlichen Raum getan werden muss, damit sich die Menschen dort nicht gegenüber den berlinnahen Regionen benachteiligt fühlten. Im Wettstreit mit der AfD um die Position als stärkste Partei hofft der SPD-Vertreter auf eine möglichst hohe Wahlbeteiligung.

Annett Polle als Kandidatin der CDU hofft, mit möglichst vielen direkten Gesprächen mit Bürgern punkten zu können. Deshalb wird sie in der letzten Woche vor der Wahl in Templin und Lychen zu Fuß unterwegs sein. Am Donnerstag und Freitag will sie mit ihrem Team Kaffee an Berufspendler verteilen und für einen besseren öffentlichen Nahverkehr werben.

Freie Wähler für Stopp des Ausbaus der Windkraft

Für BVB/Freie Wähler möchte Harald Engler in den Landtag. Ihm liegen ein Ausbaustopp der Windkraft, kostenlose Kitas und der ländliche Raum am Herzen. Er ist überzeugt, dass die Freien Wähler mithilfe eines Direktmandats den Einzug in den Landtag schaffen.

Sabine Barthel, die für die AfD in den Landtag will, hofft bei der Landtagswahl auf ein noch besseres Ergebnis, als Umfragen voraussagen. Um das zu erreichen, möchte sie großflächig die Haushalte mit Infomaterial versorgen. Thematisch will sie sich auch für Klimaschutz einsetzen, lehnt aber eine CO2-Steuer ab, weil sie die Bürger zusätzlich belaste.

 

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