SPENDENAUFRUF KOMMT AN

Sockenflut ebbt nicht ab

Die Aktion des Vereins „Uckermark gegen Leukämie“ ist auf große Resonanz gestoßen. Viele wollen Schwerkranken helfen.
Janice Schnabel übergab die Sockenspende ihrer Tante Edelgard Schenk aus Herzfelde.
Janice Schnabel übergab die Sockenspende ihrer Tante Edelgard Schenk aus Herzfelde. Ivonne Hackbarth
Prenzlau.

Fast täglich trudeln nach dem Spendenaufruf des Vereins „Uckermark gegen Leukämie“ beim Uckermark Kurier Tüten mit Socken für Krebspatienten ein. Auch für Edelgard Schenk aus Herzfelde war es eine Herzensangelegenheit, die Aktion zu unterstützen. Die 61-Jährige arbeitet im Büro, und das Stricken ist für die Uckermärkerin ein Ausgleich und eine beliebte Abendbeschäftigung.

Zusammen mit ihrer Nichte Janice Schnabel hatte sie bereits einen Sockenstand beim Flohmarkt unter den Linden in Kuhz, bei dem die gestrickten und gefilzten Fußwärmer reißend Absatz fanden. Nun also wollten die beiden Frauen Krebspatienten eine Freude machen, wie die 32-Jährige bei der Übergabe der Sockenspende sagt.

Sie selbst liebe ebenfalls Handarbeiten, sitze aber am liebsten an der Nähmaschine. Das gute Teil habe sie ihrem Vater Uwe Schnabel abgeluchst, der ihr einst als Kind das Nähen beigebracht hatte. Der 57-Jährige muss sich mittlerweile wohl oder übel damit begnügen, an seiner alten Nähmaschine nur noch kaputte Hosen flicken zu dürfen.

Logo bringt zusätzliches Geld

Auch die NaturTherme Templin unterstützt die Aktion: Alle, die ihre Strickarbeit mit dem Logo der Therme versehen, können Spendengeld erarbeiten. Für jedes Paar Socken, das mit diesem Logo versehen ist, spendet die Therme zehn Euro.

Schicken kann man die Socken an folgende Adresse: 16303 Schwedt, Ackerstraße 4. Abgegeben werden können sie aber auch in den Redaktionen des Uckermark Kurier in Prenzlau, Grabowstraße 15a, beziehungsweise in Templin, Schinkelstraße 32.

 

 

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