HAVARIE AUF UCKERSEE IN PRENZLAU

SOS nach Brand: Leute über Bord (Video)

Es sollte eine schöne Kaffeefahrt werden. Doch dann brach plötzlich Feuer aus. Der Kapitän setzte den Notruf ab. Dass schnell Hilfe kam, hatte einen Grund.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Minuten nach dem Notruf kreiste bereits der Polizeihubschrauber über der MS „Onkel Albert“.
Minuten nach dem Notruf kreiste bereits der Polizeihubschrauber über der MS „Onkel Albert“. Claudia Marsal
Auch das hervorragend ausgestattete Rettungsboot des Technischen Hilfswerks war an dem spektakulären Einsatz beteiligt. E
Auch das hervorragend ausgestattete Rettungsboot des Technischen Hilfswerks war an dem spektakulären Einsatz beteiligt. Es nahm Verletzte auf. Claudia Marsal
Die ganz Schlauen hatten sich mit Feldstechern am Ufer postiert. So ließ sich das Geschehen natürlich besser verfol
Die ganz Schlauen hatten sich mit Feldstechern am Ufer postiert. So ließ sich das Geschehen natürlich besser verfolgen. Claudia Marsal
Prenzlau.

Tag für Tag dreht Torsten Kohn mit der MS „Onkel Albert“ seine Runden auf dem Uckersee. Vor allem die Kaffeefahrten des Kapitäns erfreuen sich großer Beliebtheit. Wirklich in Not geraten ist der Reeder bisher nur selten. Dass er am Wochenende um Hilfe rief, war zum Glück nur ein fingiertes Drama.

Die Polizei hatte den Prenzlauer gebeten, bei den Vorführungen im Rahmen der „Blauen Meile“ mitzuwirken. Die Beamten wollten ein Rettungsszenario nachstellen und brauchten dafür seine Unterstützung. Er sagte zu, schließlich ist eine Havarie mit weitreichenden Folgen gar nicht so unrealistisch.

Punkt 15 Uhr wurden an Bord Rauchgranaten gezündet. Die über 1000 Zuschauer an der Promenade hörten danach leise Hilfeschreie, dann sahen sie, wie in der Ferne zwei Menschen ins Wasser sprangen.

Aus der Gefahrenzone gezogen

Wild rudernd hielten sich diese an der Oberfläche. Da tauchte auch schon der Hubschrauber auf. Nach einer Runde über den Uferbereich flog der Pilot ganz dicht über die Unglücksstelle und warf ein Seil hinunter.

Damit wurden die Opfer hintereinander aus der Gefahrenzone gezogen. Zeitgleich trafen die Rettungsboote des Technischen Hilfswerks und der Polizei ein. Weil bei dem Unglück auch Schmierstoffe ausgetreten waren, legten die Rettungskräfte noch eine Ölsperre.

So oder ähnlich könnte es jeden Tag auch in der Realität passieren – das verdeutlichte der Sprecher den Besuchern, die den Hubschrauber mit tosendem Applaus verabschiedeten. Den beiden Springern ging es da schon wieder gut...

 

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