EVENT IM MEDIENTURM

Spannende Ost-West-Debatte mit Roland Jahn in Prenzlau

Viele Uckermärker wollten am Dienstagabend dem Podiumsgespräch mit dem Bundesbeauftragten der Stasi-Unterlagenbehörde folgen.
Mathias Scherfling Mathias Scherfling
Roland Jahn (links) im Gespräch mit Redaktionsleiter Heiko Schulze (Mitte) und Stefan Zierke
Roland Jahn (links) im Gespräch mit Redaktionsleiter Heiko Schulze (Mitte) und Stefan Zierke Michaela Kumkar
Prenzlau.

Auch 30 Jahre nach dem Fall der Mauer ist das Thema Stasi noch lange nicht aufgearbeitet. Aus diesem Grund war der Prenzlauer Medienturm am Dienstagabend erneut Schauplatz eines öffentlichen Podiumsgespräches. Diesmal waren der Bundesbeauftragte und Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde Roland Jahn und der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke zu Gast. Nordkurier-Redakteur Frank Wilhelm moderierte das Gespräch. Die Veranstaltung fand innerhalb der Beitragsserie „UM-Brüche“ der Nordkurier-Lokalausgabe „Uckermark Kurier“ statt. Rund 40 interessierte Uckermärker fanden den Weg nach Prenzlau, um der teils emotional geführten Diskussion zu folgen.

Plädoyer fürs Zuhören

Roland Jahn appellierte an seine Gesprächspartner und Gäste, künftig wieder mehr mit- statt übereinander zu reden. Zudem wandte er sich gegen die Ost-West Diskussion. In der DDR seien die Biografien unterschiedlich gewesen. „Da helfen keine Pauschalisierungen.“ Stefan Zierke stimmte dem zu. „Jeder soll sich als derjenige fühlen, der er ist. Die Uckermark ist nicht abgehängt. Wir haben strukturelle Schwierigkeiten“, so der SPD-Politiker. Man sollte stolz sein auf das, was man in den vergangenen 30 Jahren geschafft habe.

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