Umsetzung BGH-Urteil

Sparkassenbriefe verwirren Kunden

Viele Uckermärker haben schon oder werden noch von ihrer Sparkasse Post bekommen. Kunden sollten nachlesen, wozu sie ihre Zustimmung geben und im Zweifelsfall noch einmal genau nachfragen.
In diesen Tagen erhalten Sparkassenkunden in der Uckermark Post. Wer dazu Fragen hat, sollte sich an seinen Berater wenden.
In diesen Tagen erhalten Sparkassenkunden in der Uckermark Post. Wer dazu Fragen hat, sollte sich an seinen Berater wenden. M.Schuppich/Fotolia
Uckermark

Im Frühjahr dieses hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass der bisher angewandte sogenannte AGB-Anpassungsmechanismus so nicht mehr angewandt werden darf. Bislang galt in der Finanzbranche eine Änderung von Verträgen als wirksam vereinbart, wenn Kunden nach einer entsprechenden Information nicht innerhalb von zwei Monaten widersprochen haben.

Drei Unterschriften

Das BGH-Urteil erfordert nun die aktive Zustimmung jedes einzelnen Kunden. Dafür müssen circa 50 000 Privatgirokontoinhaber angeschrieben werden. Dazu muss drei Paketen zugestimmt werden. 1. Den alten Preisen, die seit 2020 bekannt sind und genutzt werden. 2. Den aktuellen Preisen sowie den allgemeinen Geschäftsbedingungen. 3. Den neuen Preisen, die ab dem 1. April 2022 gelten.

Berater stehen bereit

Jeder, der mit der Unterschrift „Bauchschmerzen“ oder Fragen hat, kann sich an den persönlichen Berater in der jeweiligen Filiale oder auch an die Hauptfiliale in der Templiner Schinkelstraße und das Sparkassen-Center am Prenzlauer Georg-Dreke-Ring wenden. In den großen Filialen sind Beratungsbüros eingerichtet, in denen etwaige Fragen geklärt werden. Zudem gibt es eine Hotline.

Kontakt: 03984 3659804

 

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