DRK: Präparate sicher

Spenderblut wird nicht auf Coronavirus getestet

Beim DRK-Blutspendedienst gelten strenge Coronaregeln. Das müssen Geimpfte, Genesene und Auslandsrückkehrer beachten.
Derzeit werden Personen, die Kontakt mit Infizierten oder Erkrankten hatten, nicht zur Spende zugelassen.
Derzeit werden Personen, die Kontakt mit Infizierten oder Erkrankten hatten, nicht zur Spende zugelassen. Sonja Marzoner
Prenzlau

Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost ruft seit dem Ende der Herbstferien wieder verstärkt zum Blutspenden auf. Hintergrund ist die kurze Haltbarkeit der Blutpräparate, die aus dem Spenderblut gewonnen werden. Doch Corona hat viele Menschen vorsichtig werden lassen. Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, dass nach einer Impfung nicht gespendet werden darf. Sind Geimpfte jetzt tabu? Das wollten wir beim Wohlfahrtsverband wissen. „Keinesfalls”, verlautete von dort: „Auch nach einer Impfung mit den in Deutschland zugelassenen Vakzinen ist eine Blutspende am Tag danach schon möglich, sofern sich die geimpfte Person gesund fühlt.”

Um Terminreservierung gebeten

Die Pressestelle ließ weiter wissen, dass bei allen Terminen nach wie vor zahlreiche Schutzmaßnahmen gelten, die dazu dienten, das Risiko einer Infektion so gering wie möglich zu halten. Es wird beispielsweise um eine Terminreservierung gebeten. Dass gespendete Blut wird übrigens nicht auf das Corona-Virus untersucht.

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Wenn beim Spender innerhalb der nächsten 14 Tage Symptome auftreten oder er positiv getestet wird, ist eine unverzügliche Meldung Pflicht. Derzeit werden Personen, die Kontakt mit Infizierten oder Erkrankten hatten, nicht zur Spende zugelassen. Sie müssen eine Wartezeit von zwei Wochen einhalten. Personen, die an COVID-19 erkrankt sind, müssen für vier Wochen nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden.

Nicht nachweisbar

An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger habe sich, so der Blutspendedienst, durch SARS-CoV-2 nichts geändert: „Auch hier gilt, dass die zuständige Bundesoberbehörde die Situation engmaschig beobachtet. Gemäß Mitteilung des RKI ist eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch Blut derzeit nicht anzunehmen, weil das Virus bei symptomlosen Personen im Blut nicht nachweisbar ist.

Wichtig: Kliniken brauchen dringend Blutspenden 

Spendewillige, die innerhalb der letzten zehn Tage aus dem Ausland zurückgekehrt sind, müssen bei der Anmeldung einen Impf-, Test- oder Genesenen-Nachweis vorlegen. Es gilt die 3-G-Regel. Das Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein. Auch nach Erhalt einer Grippeschutzimpfung darf tags darauf übrigens schon Blut gespendet werden.

www.terminreservierung.blutspende-nordost.de

Termine

3.11., 14 - 18 Uhr: DRK Schwedt, August-Bebel-Straße 13a

15.11., 15 - 19 Uhr: DRK Angermünde, Klosterstraße 43

22.11., 15 - 18.30 Uhr: DRK Templin, Puschkinstraße 15

1.12., 14 - 18 Uhr: DRK Schwedt, August-Bebel-Straße 13a

8.12., 14 - 18 Uhr: Bürgerhaus Prenzlau, Georg-Dreke-Ring 58a

13.12., 15 - 19 Uhr: DRK Angermünde, Klosterstraße 43

 

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