MILLIONENSCHWERE EU-FÖRDERUNG

Starthilfe für gute Ideen in der Uckermark

In der Region steckt eine Menge Europa. Jetzt besteht die Chance auf weitere finanzielle Unterstützung.
Michaela Kumkar Michaela Kumkar
EU-Fördermittel in Größenordnungen sind in den vergangenen fünf Jahren in die Uckermark geflossen.
EU-Fördermittel in Größenordnungen sind in den vergangenen fünf Jahren in die Uckermark geflossen. Jana Thum
Lychen.

Uckermärker mit Ideen für eine nachhaltige Entwicklung der Region können sich ab jetzt wieder um EU-Fördermittel aus dem sogenannten Leader-Programm bewerben. Gerade beginnt ein neues Auswahlverfahren. „Stichtag ist der 15. Oktober. Bis dahin müssen sie ihre Projektunterlagen bei der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark e. V. (LAG) einreichen“, so Regionalmanagerin Jana Thum. Diesmal geht es um Vorhaben aus den Bereichen Daseinsvorsorge im demografischen Wandel, regionale Produkte und Wertschöpfung sowie nachhaltiger Tourismus.

Projekte werden bewertet

Als erstes müssen die Projektträger ihre Vorhaben in den drei regionalen Arbeitskreisen vorstellen. Sie tagen vom 11. bis 15. November. „Die Vorhaben mit dem größten Mehrwert für die Uckermark erhalten eine positive Stellungnahme“, sagte Jana Thum. Darüber wird am 5.  Dezember in der Mitgliederversammlung der LAG entschieden. Dort stehen alle Projekte aus der Uckermark auf der Tagesordnung. Die Arbeitsgruppe bewertet die Vorhaben nach einheitlichen Kriterien. Den Antrag auf Förderung kann man beim Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Prenzlau stellen. Dort wird dann über die Bewilligung der Mittel entschieden.

35 Millionen Euro in die Region geholt

Bislang wurden in der Förderperiode 2014 bis 2020 106 Projekte durch das Landesamt in der Uckermark bewilligt. Damit wurden Investitionen von über 35 Millionen Euro ausgelöst, so die Regionalmanagerin.

 

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