Kietzviertel
Straßensanierungen in Prenzlau angekündigt

Blick in die Winterfeldtstraße: Links die von Aldi bevorzugte Fläche, rechts die Mehrfamilienhäuser
Blick in die Winterfeldtstraße: Links die von Aldi bevorzugte Fläche, rechts die Mehrfamilienhäuser
Benedikt Dittrich

Egal, ob eine neue Filiale von Aldi-Nord entsteht oder nicht, das Kietzviertel wird sich in den nächsten Jahren stark wandeln.

Das Kietzviertel in Prenzlau wird von Kopfsteinpflaster dominiert, über das täglich die Fahrzeuge rumpeln. Das soll sich in den kommenden Jahren nach und nach ändern.

Umfangreiche Pläne erarbeitet

Der zweite Beigeordnete Dr. Andreas Heinrich stellte während der Bürgerversammlung zu den Umzugsplänen von Aldi die geplanten Straßenbauvorhaben in dem Viertel dar. Was wann und wie gebaut wird, hängt aber nicht nur von den Finanzen der Stadt ab. Von den Plänen sind auch die Bauarbeiten an der B 198 abhängig, ebenso die Verhandlungen mit Aldi-Nord.

Arbeiten dürften mehrere Jahre dauern

Die parallel zum Kietzviertel verlaufende Bundesstraße soll in diesem Jahr vom Landesbetrieb Straßenwesen erneuert werden, was zu Ausweichverkehr im Kietzviertel führen könnte. Parallel arbeitet die Stadt an der Thomas-Müntzer-Straße nördlich der Winterfeldtstraße, ab 2020 soll dann die Lessingstraße folgen. Sollte Aldi umziehen dürfen, würde sich das Unternehmen auch an der Sanierung der Straße am Durchbruch beteiligen. Erst im Anschluss sollen dann Winterfeldt- und Freyschmidtstraße folgen.