Fast zu schön, um wahr zu sein. Am Donnerstagnachmittag kam die Entwarnung in Templin.
Fast zu schön, um wahr zu sein. Am Donnerstagnachmittag kam die Entwarnung in Templin. Claudia Marsal/
E.ON reagiert

Stromversorger klebt Zettel an Haustür

Neun Tage saß Annett Koch aus Templin im Dunkeln. Dann ging sie an die Presse. Und siehe da, nach dem Artikel im Uckermark Kurier tat sich etwas...
Templin

Annett Koch hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Denn obwohl die 53-Jährige bei ihrem Versorger sofort gegen eine fälschlicherweise vorgenommene Zählerverplombung interveniert hatte, blieb sie über eine Woche lang ohne Strom. Fast ihren gesamten Urlaub saß die Angestellte aus Templin im Dunkeln, weil sich weder bei E.ON noch bei edis jemand für ihr Problem verantwortlich fühlte. Überall hatte man die Uckermärkerin in den letzten acht Tagen abgewimmelt.

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Erst nach einem Artikel im Uckermark Kurier und der parallel dazu erfolgten Einschaltung der E.ON-Pressestelle tat sich etwas. Als die Mutter einer erwachsenen Tochter am Donnerstag nach Hause kam, klebte ein Zettel an der Tür. Darauf stand, dass ihre Wohnung wieder am Netz ist. Der Versorger hatte sich tags zuvor schon für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Zu der Sperre war es gekommen, weil die neue Mieterin im Flur gegenüber zwei Zähler auf sich angemeldet hatte und dann die Bezahlung schuldig geblieben war.

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