Erste Station des Tanzspazierganges in Templin war der Marktplatz. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene machten bei der A
Erste Station des Tanzspazierganges in Templin war der Marktplatz. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene machten bei der Aktion mit. Mkichaela Kumkar
Tanzen bereitet Freude: Die Pädagoginnen Yeri Anarika Vargas Sanchez (links) und Rocio Pez in ihrem Element.
Tanzen bereitet Freude: Die Pädagoginnen Yeri Anarika Vargas Sanchez (links) und Rocio Pez in ihrem Element. Michaela Kumkar
Weltweite Aktion

Templin beim Welttanztag mit dabei

Auf der ganzen Welt wurde um selben Tag getanzt, um zu zeigen, das Tanz Grenzen überwinden kann. In Templin hatte ein Verein eine besondere Aktion organisiert.
Templin

Das hat es in Templin noch nicht gegeben: einen Tanzspaziergang durch die Stadt. Organisiert worden war er vom Verein UMtanz e. V. als Beitrag zum Welttanztag am 29. April. „Wir wollen Templin bewegen und würden uns freuen, wenn viele Menschen mitmachen, um miteinander die Freude am Tanzen zu teilen”, begrüßte Tanzpädagogin und Choreografin Yeri Anarika Vargas Sanchez die Interessierten, die sich auf dem Markt eingefunden hatten. Dort begann der Spaziergang, der an der Freilichtbühne im Bürgergarten und auf dem Rewe-Parkplatz fortgesetzt wurde und am Platz vor dem Multikulturellen Centrum (MKC) endete.

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Das Tanzkomitee des Internationalen Theaterinstituts Paris hatte den Welttanztag 1982 ins Leben gerufen. Als Datum wurde der Datum der Geburtstag von Jean-Georges Noverre (1727-1810) festgelegt, der ein großer Reformer des Balletts war. Ziel der Aktion: Weltweit sollen Menschen dazu animiert werden, die Universalität und Globalität des Tanzes hervorzuheben, der alle Grenzen von Politik, Kulturen und ethnischen Zugehörigkeiten überwinden kann. Ein Anliegen, das in alle Zeiten passt und besonders in diese.

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Der Einladung von Tanzpädagogin Rocio Pez, sich auf dem Markt zu Hiphop-Musik zu bewegen, folgten nicht Kinder, die an den Kursen des Vereins UMtanz teilnehmen, sondern auch Erwachsene, die spontan vorbeigekommen waren. Die Templinerinnen Katrin Berner und Sabrina Paepcke schauten ihren Töchtern Rose, sieben Jahre alt, und Maya, acht, zu. Beide Mädchen machen bei den Kursen des Vereins mit. Rose ist erst seit einer Woche dabei. „Das klappt trotzdem schon ganz gut”, meinte ihre Mutter. Ihr gefällt, wie die Kinder durch Unterstützung der Tanzpädagogen lernen, Bewegungen zu koordinieren. Rose hat sich übrigens von Maya mit ihrer Begeisterung fürs Tanzen anstecken lassen. „Sie geht schon seit November 2021 zum Kurs”, so Sabrina Paepcke.

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Auch die 13-jährige Anntheres Schmidt war bei diesem besonderen Spaziergang dabei. Sie nimmt seit Langem an den Projekten des UMtanz e. V. teil. Der Verein ist seit 2009 in der Uckermark präsent. Die Vorliebe der 13-Jährigen gehört dem Hiphop, erzählte sie. Warum sie sich fürs Tanzen begeistert? „Man kann dabei seine Gefühle rauslassen, man kann zeigen, ob man traurig oder glücklich ist.” Am Abend stand die Templinerin dann mit Line und Inga Thum und Helene Schneider auf der Offenen Bühne des MKC. Zusammen sind die Vier die JungeTanzCompany. Bei ihrem Auftritt zeigten sie eine Darbietung nach eigener Choreografie mit Unterstützung von Yeri Anarika.

 

 

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