ERINNERUNG WACH HALTEN

Templin gedenkt der Opfer des Luftangriffs

Der 6. März 1944 gilt als schwerer Tag in der Templiner Geschichte. Über 200 Menschen kamen ums Leben, als Bomben auf die Stadt fielen.
Michaela Kumkar Michaela Kumkar
Einwohner, Vertreter der Verwaltung und Stadtverordnete gedachten in Templin der Opfer des Luftangriffs vom 6. März 1944.
Einwohner, Vertreter der Verwaltung und Stadtverordnete gedachten in Templin der Opfer des Luftangriffs vom 6. März 1944. Michaela Kumkar
Templin.

Templiner Bürger, Stadtverordnete und Vertreter der Verwaltung haben auf dem Waldfriedhof der Toten gedacht, die vor 75 Jahren während eines angloamerikanischen Luftangriffs gestorben sind. 121 Opfer wurden auf diesem Friedhof beigesetzt. Unter denjenigen, die sich dazu an der Gedenkstätte einfanden, waren auch viele Zeitzeugen.

Bewegende Worte eines Zeitzeugen

Solche Ereignisse dürfen sich nie mehr wiederholen, so Templins Bürgermeister Detlef Tabbert (Die Linke). Er betonte gleichzeitig, dass es wichtig sei, die Erinnerung an die Opfer wach zu halten. Der Stadtverordnete Otto Schallhorn (Wählergemeinschaft den Bürgern verpflichtet) sprach in bewegenden Worten von seinen persönlichen Erinnerungen an diesen 6. März 1944.

117 Gedenktafeln befinden sich auf dem Friedhof, die an die Toten erinnern. 2015 hatte die Stadt Templin die Ehrengrabstätte neu herrichten lassen.

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