WOHNUNGSBAU

Templin gibt grünes Licht für B-Plan Ludwigshof

Die Investoren für das Gebiet Ludwigshof haben nach vier Jahren eine Planänderung durchbekommen. Sie haben mehr Bewerber als Bauplätze.
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Die Entsiegelung der einstigen Kohlelagerfläche im B-Plangebiet Ludwigshof und die Parzellierung der Baulandflächen
Die Entsiegelung der einstigen Kohlelagerfläche im B-Plangebiet Ludwigshof und die Parzellierung der Baulandflächen kann jetzt fortgesetzt werden. Sigrid Werner
Templin.

Die Stadtverordneten von Templin haben mehrheitlich für die Änderung des Bebauungsplanes Ludwigshof (Kohlelagerplatz) gestimmt. Damit haben sie den Weg freigemacht für zusätzliche rund 16 bis 20 Einfamilienhäuser auf dem ehemaligen Kohlelagerplatz sowie Mehrfamilienhäuser mit bis zu 15 Wohnungseinheiten entlang der Dargersdorfer Straße. Die Templiner Investoren haben bereits so viele Bewerbungen für die Bauplätze, dass sie das Gebiet bereits voll bekommen, noch bevor es fertig erschlossen ist. Derzeit wird die Entsiegelung und Parzellierung des Areals fortgesetzt.

Baugrundstücke sind knapp

Baugrundstücke, auf denen Bauleute kurzfristig loslegen können, sind derzeit rar in der Kurstadt. Bemühungen weitere Bebauungspläne auf den Weg zu bringen oder bestehende zu ändern, scheint in Templin nicht einfach und scheiterten bislang daran, dass potenzielle Flächen in Schutzgebieten liegen, am Widerstand der Bevölkerung oder weil andere Nutzungen Priorität genießen sollen. Das zuletzt mit dem Segen der Stadtverordneten entwickelte Baugebiet am Neuen Weg ist schon wieder komplett belegt. In der Innenstadt gibt es allerdings noch die eine oder andere Baulücke, die die Stadt gern geschlossen sähe. Aber nicht immer sind die Eigentümer zum Verkauf bereit.

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