KLIMASCHUTZ

Templin lässt sich Radwegekonzept fördern

Was braucht Templin noch an radtouristischer Infrastruktur? Es gibt bereits viele Radwege. Ein Konzept soll klären, was noch fehlt.
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Kann der Radweg „Spur der Steine“ auch an die Nordstadt von Templin angebunden werden?
Kann der Radweg „Spur der Steine“ auch an die Nordstadt von Templin angebunden werden? Sigrid Werner
Templin ·

Die Stadt Templin hat jetzt mit Erfolg Fördermittel für die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes akquiriert. Obwohl es bereits ein beschlossenes Radwegekonzept gibt, reichte das den Stadtverordneten nicht aus. In ihrer Novembersitzung 2020 hatten sie einem Antrag der Fraktion von SPD und Grünen zugestimmt, 40.000 Euro für die Erarbeitung eines Radverkehrskonzeptes im Haushalt einzuplanen.

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Die Stadtverwaltung hatte nun die Chance des neuen Sonderprogramms „Stadt und Land“ des Bundes genutzt und Mittel beim Land Brandenburg für die Erstellung des Radverkehrskonzeptes beantragt. Die Fördermittel sind nun bewilligt worden, hieß es aus dem Rathaus. Auch ein vorfristiger Maßnahmenbeginn sei genehmigt. In dem Konzept soll es nicht nur um Wegeführungen und künftigen Bedarf an weiterem Radwegeausbau (Lückenschlüsse) gehen, sondern auch um begleitende Radwegeinfrastruktur wie sichere Abstellmöglichkeiten, Beschilderung und anderes.

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Die Stadt hat zudem zwei konkrete Vorhaben (einen innerstädtischen und einen straßenbegleitenden Weg in einen Ortsteil) für den Radwegebau im Auge. Dafür könnte die Stadt als nächstes Fördermittel beantragen. Inzwischen können dafür auch Mittel über die Nationale Klimaschutzinitiative NKI (Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“) beantragt werden.

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