Spielszene: Kristian Pilz am Netz während des Beach-Cups auf Usedom: Unter den zahlreichen Zuschauern seien auch einige T
Spielszene: Kristian Pilz am Netz während des Beach-Cups auf Usedom: Unter den zahlreichen Zuschauern seien auch einige Templiner gewesen, ließ er wissen. privat
Fabian Kempf (links) und Kristian Pilz nach der Siegerehrung
Fabian Kempf (links) und Kristian Pilz nach der Siegerehrung privat
Beachvolleyball

Templiner beim Beach-Cup ganz vorn

Zusammen mit Fabian Kempf aus Dessau hat Kristian Pilz im Ostseebad Karlshagen eine mehr als überzeugende Leistung gezeigt.
Templin

Über 1000 Teilnehmer zählte der Usedom Beach-Cup am vergangenen Wochenende, der im Ostseebad Karlshagen ausgetragen wurde. Die Veranstaltung steht im Guinnessbuch der Rekorde als anerkanntes Weltwelt größtes Beachvolleyball-Event. Der Templiner Beachvolleyballer Kristian Pilz war in diesem Jahr mit dabei. Und das äußerst erfolgreich: In der Altersklasse 1 (35 bis 40) siegten er und Fabian Kempf aus Dessau. Zu erwarten sei das nicht unbedingt gewesen, sagt Kristian Pilz. „Ich habe lange vergeblich nach einem Teampartner gesucht. Nachdem sich Fabian ebenfalls für den Cup angemeldet hatte, hat es dann doch noch geklappt.“ Viel Zeit blieb den beiden allerdings nicht, um sich vorzubereiten. „Vier Tage vor der Veranstaltung trainierten wir das erste Mal zusammen.“ Umso mehr haben sich beide über den Sieg gefreut. „2013 habe ich das letzte Mal am Usedom Beach-Cup teilgenommen. Nach neun Jahren ganz vorn zu sein, ist für mich etwas Besonderes“, so der Templiner. Im Finale seien sie gegen Martin Stehlmann und Jorrit Groenhardt, beide aus Berlin, angetreten. „Zuvor hatten wir ein Spiel gegen sie verloren. Als es dann darauf ankam, hat alles gepasst.“

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Im Sand Volleyball zu spielen sei unheimlich belastend und mit einer intensiven Laufarbeit verbunden. „Das erfordert viel Taktik innerhalb des Teams, man muss sich mit seinem Partner gut abstimmen.“ Der 41-Jährige, der für Fortuna Templin 96 e. V. startet, hat sich intensiv auf diesen sportlichen Höhepunkt vorbereitet. Diese Vorbereitung wäre ohne die Beachvolleyballe von Frank Hoffmann seit Februar nicht möglich gewesen.

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Kristian Pilz ist ein gebürtiger Templiner. Durch Schulfreunde sei er zum Volleyball gekommen, habe bei Bernd Neumann im Landesstützpunkt trainiert. Die Begeisterung für den Sport ist geblieben. Auch beruflich. Denn Kristian Pilz ist Lehrer, unterrichtet Sport, Geografie und Informatik. Wieder in seiner früheren Heimatstadt. Nach 20 Jahren ist er dorthin zurückgekehrt und arbeitet am Templiner Gymnasium. Übrigens ist es nicht ausgeschlossen, dass Fabian Kempf, der bei den Dessau Volleys spielt, und Kristian Pilz nach ihrem gemeinsamen Erfolg an der Ostsee auch an den Deutschen Meisterschaften der Beachvolleyballer in Berlin teilnehmen. Sie finden im September statt. „Wir denken noch darüber nach. Bis jetzt haben sich in unserer Altersklasse zehn Teams angemeldet“, sagt der Templiner.

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