SOZIALES PROJEKT

„Templiner Brotkorb“ bekommt eigenes Auto

Die Helfer der Initiative, die Lebensmittel für Bedürftige ausgeben, sind froh. Ihre Arbeit wird dank einer Spende leichter.
Nicht nur Sybille Lipski (im Auto), Koordinatorin beim „Templiner Brotkorb“, freute sich über das Fahrzeug.
Nicht nur Sybille Lipski (im Auto), Koordinatorin beim „Templiner Brotkorb“, freute sich über das Fahrzeug. Michaela Kumkar
Templin.

Dienstags und donnerstags geben Helfer des „Templiner Brotkorbs“ Lebensmittel an Bedürftige aus. Um die Spenden von Märkten und Bäckereien abzuholen, steht ihnen jetzt ein Pkw zur Verfügung. Bislang wurde der Transport mit einem privaten Auto geregelt, so Sybille Lipski, Koordinatorin beim „Brotkorb“.

Wagen von der Woba Templin-UM gespendet

Zur Verfügung gestellt hat den gebrauchten Pkw die Woba Templin-UM. Er kommt aus dem Bestand der Fernwärmegesellschaft Templin mbH, einer Tochterfirma der Woba. Man wolle damit auch die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer des „Brotkorbs“ würdigen, so Geschäftsführerin Dr. Anneli Jeschke-Kollar. „Sie engagieren sich für Menschen, die auf diese Unterstützung angewiesen sind.“

14 Helfer engagieren sich ehrenamtlich

Seit zwei Jahren gibt es den „Brotkorb“ in Templin. Ein Projekt in Regie des Fördervereins Hilfe gegen soziale Not e. V. Dadurch werden Menschen unterstützt, die aufgrund ihrer persönlichen Situation auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Die ehrenamtlichen Helfer holen diese Spenden von Märkten ab, bereiten sie für die Ausgabe vor, räumen danach auch auf, machen sauber und bringen die leeren Kartons wieder zurück. Es gibt 14 Helfer, die in zwei Gruppen arbeiten. Pro Tag kommen 25 Bedürftige zur Lebensmittelausgabe, so Sybille Lipski. Sie zahlen 1,50 Euro pro „Einkauf“.

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