SCHULPROJEKT

▶ Templiner Denkmal nicht nur in der Erinnerung lebendig

2024 soll es soweit sein. Dann erlebt das ehemalige Joachimsthalsche Gymnasium eine neue Zukunft als Europäische Schule Templin.
Ulrich Schoeneich (Mitte) gab hunderten Besuchern Einblicke in die Anlage und die Geschichte des ehemaligen Joachimsthalschen
Ulrich Schoeneich (Mitte) gab hunderten Besuchern Einblicke in die Anlage und die Geschichte des ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasiums Templin. Horst Skoupy
Saniert und unsaniert: Das Teehäuschen am See und das Alumnat III mit den Lehrerwohnungen.
Saniert und unsaniert: Das Teehäuschen am See und das Alumnat III mit den Lehrerwohnungen. Horst Skoupy
In der Turnhalle erhielten Gäste Einblick in den Masterplan für die Europäische Schule Templin.
In der Turnhalle erhielten Gäste Einblick in den Masterplan für die Europäische Schule Templin. Horst Skoupy
Die Turnhalle bot aufgrund der Corona-Auflagen rund 50 Besuchern Platz.
Die Turnhalle bot aufgrund der Corona-Auflagen rund 50 Besuchern Platz. Horst Skoupy
Stiftungsgeschäftsführer Dr. Ferdinand von Saint André lud die Gäste ein, das ehemalige Joachimsthalsche
Stiftungsgeschäftsführer Dr. Ferdinand von Saint André lud die Gäste ein, das ehemalige Joachimsthalsche Gymnasium Templin und die künftige Europäische Schule Templin (est) zu entdecken. Horst Skoupy
Der Tag des offenen Denkmals machte es möglich: Blick in das ehemalige Direktorenzimmer.
Der Tag des offenen Denkmals machte es möglich: Blick in das ehemalige Direktorenzimmer. Horst Skoupy
In den Klassenräumen fanden sich noch Reste ehemaliger Schulprojekte.
In den Klassenräumen fanden sich noch Reste ehemaliger Schulprojekte. Horst Skoupy
Viel liegt nicht mehr in den Regalen der einst größten Schulbibliothek Deutschlands.
Viel liegt nicht mehr in den Regalen der einst größten Schulbibliothek Deutschlands. Horst Skoupy
In der Aula flimmerten historische Fotografien des Joachimsthalschen Gymnasiums über die Leinwand.
In der Aula flimmerten historische Fotografien des Joachimsthalschen Gymnasiums über die Leinwand. Horst Skoupy
Auf den Fotos alter Jahrgänge fand sich so mancher Besucher wieder.
Auf den Fotos alter Jahrgänge fand sich so mancher Besucher wieder. Horst Skoupy
Dr. Wilhelm Gerhardt (Zweiter von links) führte die Gäste durch den Lehmann-Garten.
Dr. Wilhelm Gerhardt (Zweiter von links) führte die Gäste durch den Lehmann-Garten. Horst Skoupy
Das Trio der „Red Chucks” begleitete die Gäste musikalisch durch den Tag des offenen Denkmals.
Das Trio der „Red Chucks” begleitete die Gäste musikalisch durch den Tag des offenen Denkmals. Horst Skoupy
Templin.

Es hat den Anschein, als ob das diesjährige Motto für den bundesweiten Tag des offenen Denkmals speziell auf das ehemalige Joachimsthalsche Gymnasium zugeschnitten worden sei. „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken. – Das ist genau das, was hier stattfindet“, erklärte Kathrin Bohm-Berg, Vorstandsmitglied des Fördervereins Joachimsthalsches Gymnasium Templin e.V. den Hunderten Gästen, die am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals nach Templin gekommen waren. Genauso sah es Henryk Wichmann (CDU), Bildungsdezernent in der Kreisverwaltung Uckermark. Beide hoben hervor, dass es sich sowohl die Stiftung Gebäudeensemble Joachimsthalsches Gymnasium Templin als auch der Förderverein nicht nur zur Aufgabe gemacht haben, die Geschichte der 1912 errichteten Bildungseinrichtung lebendig zu halten. Mit den Plänen, sie denkmalgerecht zu sanieren und zur Europäischen Internatsschule auszubauen, führen sie das Werk der Gründer in einer europäischen Dimension fort.

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Türen geöffnet

Dr. Ferdinand von Saint André, Geschäftsführer der Stiftung, lud die Besucher ein, das Gebäudeensemble „zu entdecken“. Viele Türen, die sonst verschlossen sind, waren am Sonntag geöffnet. Neugierige konnten sich beispielsweise das ehemalige Direktorenzimmer mit seinem kunstvollen Kachelofen anschauen. So wie Jacqueline Fichtner, die sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ, sich noch einmal in ihrer ehemaligen Ausbildungsstätte umzuschauen. „Ich habe hier zwei Jahre lang an der Berufsfachschule für soziale Berufe studiert“, erzählte die heute 43-Jährige. Sie verband damit schöne Erinnerungen, vor allem an ihre Balkonzimmer im Alumnat I.

Druckfrischer Masterplan

Die Gastgeber konnten zugleich einen Einblick in die Zukunft als Europäische Schule Templin (est) geben. „Seit einer Woche liegt druckfrisch der Masterplan vor“, machte Franc Höfermann-Kiefer, Vorstandmitglied der Stiftung, neugierig. In zwei Durchgängen konnten sich jeweils 50 Besucher in der Turnhalle über die Umbaupläne informieren. Dort erfuhren sie unter anderem von Ferdinand von Saint André, dass der Schulbetrieb im Jahr 2024 bei fortlaufenden Bauarbeiten mit den Klassenstufen acht und neun beginnen und danach nach unten zur siebenten Klasse beziehungsweise bis zu den Abiturjahrgängen ausgebaut werden soll.

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