KURZZEITIG GESCHLOSSEN

Templiner Geschäfte machen mit beim Klimastreik

Zum ersten Mal beteiligen sich Gewerbetreibende in der Stadt an einer Protestaktion für mehr Klimaschutz. Sie wollen ein Zeichen setzen.
Michaela Kumkar Michaela Kumkar
Auch diese Templiner Buchhandlung bleibt am Freitag für eine Stunde geschlossen.
Auch diese Templiner Buchhandlung bleibt am Freitag für eine Stunde geschlossen. Michaela Kumkar
Templin.

Sieben Templiner Geschäfte werden am Freitag von 12 bis 13 Uhr geschlossen bleiben. Mit dieser Aktion beteiligen sich die Inhaber am Globalen Klimastreik, zu dem die Bewegung „Fridays for Future” aufgerufen hat.

Templiner hat sich an Kollegen gewandt

Ralf Deistler, Inhaber des Geschäftes „HörWerker”, hat sich persönlich an Geschäftsinhaber in Templin, besonders rund um den Markt, gewandt. Mit dem Ziel, möglichst viele von ihnen zur Teilnahme am Klimastreik zu bewegen. Schließlich ginge es bei den Aktionen für mehr Klimaschutz um die Zukunft aller. Da ein ganzer Streiktag für Gewerbetreibende weder einfach umzusetzen noch finanziell verkraftbar sei, könne man auch mit einer kurzzeitigen Schließung ein Zeichen setzen, so Ralf Deistler. „In meinem Geschäft wird deshalb die Mittagspause um eine Stunde verlängert, sodass wir in der Zeit von 12 Uhr bis 14 Uhr mit streiken werden.”

Demonstration und Kundgebung geplant

In Templin findet wieder eine Protestaktion für mehr Klimaschutz statt, die vom Jugendbündnis Templin organisiert wird. um 11 Uhr setzt sich eine Demonstration in Bewegung, die auf dem Markt endet. Dort ist eine Kundgebung mit Live-Musik von zwei Bands geplant. Unterstützung erhalten die Jugendlichen dabei von der Initiative „Parents for Future”, die es auch in der Uckermark gibt.

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Kommentare (2)

Was soll der Unsinn? Geschäfte schließen für die Zukunft. Interessant wäre es mal zu wissen wie viele Schüler an einem Sonntagvormittag zur Demo kommen würden, wenn sie keine Schule schwänzen könnten.

Natürlich ist es sehr gut sich selbst direkt so weit wie möglich am Umweltschutz zu beteiligen.
Wenn man davon ausgeht, dass die streikenden Schüler den Schullernstoff trotzdem einspeichern passt eigentlich Alles.
Vielleicht demonstrieren die Leute ja sonntags weiter. Nur ganz, ganz wenige Kinder und Jugendliche haben einen eigenen Geländewagen der Diesel oder Benzin benötigt. Wohl eher benutzen sie ein Fahrrad, Skateboard, etc. , gehen zu Fuß, fahren mit Bus/ Bahn oder bilden Fahrgemeinschaften mit Anderen. Jo die Bahn dort fährt mit Diesel. Umfragen sind wirklich manchmal interessant.
Die Demos sind ja so weit ich es verstehe gedacht, um 1. die Politiker unter Druck zu setzten und 2. alle anderen Menschen mit ins Boot zu holen. auch damit Leute nicht wegen Hochwassers später mit einem Wasserfahrzeug fahren müssen wo vorher noch Land war
Umfragen sind manchmal interessant.
WILMA23 starten Sie doch eine offiziell, aber bitte dann eine wo man auch noch die Wahlentscheidung zusätzlich begründen darf.
P.S.: nur Mut