"FRIDAYS FOR FUTURE"

Templiner Gymnasiasten setzen Signal für Klimaschutz (Video)

Zum zweiten Mal haben sich in Templin Schüler an der mittlerweile internationalen Aktion „Fridays for Future” beteiligt. Inzwischen sind sie nicht mehr allein.
Horst Skoupy Horst Skoupy
110 Teilnehmer zogen durch die Kurstadt.
110 Teilnehmer zogen durch die Kurstadt. Horst Skoupy
Templin.

In Templin haben am Freitag junge Leute für mehr Klimaschutz demonstriert. Um 11 Uhr formierte sich ein Demonstrationszug am Gymnasium Templin, an dem sich circa 110 Jugendliche beteiligten. Es ist nach dem 25. Januar die zweite Protestkundgebung dieser Art unter der Regie der Jugendortsgruppe Templin. Schon damals hatten die jungen Leute angekündigt, weitere Aktionen folgen zu lassen. Neben Gymnasialschülern beteiligten sich nach Angaben der Organisatoren auch diesmal wieder junge Leute der Aktiven Naturschule Templin. Auf dem Weg in die Innenstadt solidarisierten sich Auszubildende des Oberstufenzentrums mit den Demonstranten.

Unterstützung durch Eltern

Anders als beim ersten Mal zogen die Demonstranten diesmal zur Stadtverwaltung in der Prenzlauer Allee, wo sie eine Zwischenkundgebung einlegten. Schon dort forderten sie von der Politik, endlich klare Zeichen zum Schutz des Klimas zu setzen. Dem Protestzug der Demonstranten schlossen sich an der Stadtverwaltung Eltern der Jugendlichen an, die sich mit der mittlerweile entstandenen Initiative „Parents for Future” solidarisieren. Sie wollen ihre Kinder in ihrem Protest unterstützen. Gemeinsam zogen sie zum Marktplatz in Templin, wo eine weitere Kundgebung stattfand.

Schritttempo angesagt

Die Protestaktion war mit Verkehrseinschränkungen verbunden. Nur im Schritttempo konnten Kraftfahrer dem Demonstrationszug folgen, der von Einsatzkräften der Polizei gesichert worden war. Die Reaktionen von Kraftfahrern reichten von Verständnis für die Schüleraktion bis hin zu Unmut über die Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs.

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