Ausbildung

Templiner Holzindustrie gewinnt mit Pep neue Azubis

Wer Azubis haben will, muss deren Sprache sprechen – die Erfahrung machte das Templiner Unternehmen Holzindustrie.
Holzbearbeitungsmechaniker arbeiten heutzutage immer mehr auch an modernen Maschinen.
Holzbearbeitungsmechaniker arbeiten heutzutage immer mehr auch an modernen Maschinen. Sigrid Werner
Templin

Berufsausbildung hat schon seit den 1990er Jahren einen wichtigen Platz im Unternehmen der Templiner Holzindustrie. Dennoch haben sich die Zeiten geändert. Geschäftsführerin Antje Maschmann-Fehrensen berichtet: „Anfangs kamen bei uns auf einen Ausbildungsplatz rund 45  Bewerber. Heute melden sich auf unsere fünf potenziellen Lehrstellen oft keine fünf Interessenten mehr“, berichtet sie. Umso erfreuter zeigte sie sich, dass es mit Beginn dieses Ausbildungsjahres gelungen sei, erstmals seit acht Jahren wieder vier Azubis neu einzustellen – unter ihnen auch ein Mädchen.

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Die Chefin der Holzindustrie schiebt es darauf, dass sich das Unternehmen inzwischen „trendiger“ aufgestellt habe. Zudem zeige die neue städtische Plattform für Lehrstellensuchende www.ausbildung-templin.de Wirkung. Dort können sich Firmen mit ihren Angeboten dem jungen Publikum vorstellen. „Wir haben unseren Auftritt dort aufgepeppt“, sagt Maschmann-Fehrensen. So steigt das Unternehmen mit der Frage ein „Du willst das Klima schützen und den Wald retten?“ und präsentiert den Beruf des Holzbearbeitungsmechanikers unter dem Blickwinkel eines nachhaltigen Umgangs mit heimischen Rohstoffen.

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Offensichtlich komme ebenfalls gut an, dass der Betrieb auf seiner Internetseite transparent über die Höhe der Ausbildungsvergütung informiere. „Wir zahlen auch jährliche Prämien von bis zu 1000 Euro zusätzlich bei guten Leistungen in Schule und Betrieb. Darüber hinaus erstatten wir Fahrtkosten zur Berufsschule in Eberswalde in Höhe der Kosten für öffentliche Verkehrsmittel“, so die Chefin. Das biete sich ja mit der RB 63 an.

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