SCHORNSTEINSPRENGUNG

Templiner müssen ihre Häuser verlassen

Der Schornstein im Templiner Wohngebiet Ludwigshof soll am 16. März gesprengt werden. Jetzt wurden die Anwohner per Handzettel informiert.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Zum Schutz für die Wohnhäuser wird vor der Sprengung hinterm Turm noch Sand aufgeschüttet.
Zum Schutz für die Wohnhäuser wird vor der Sprengung hinterm Turm noch Sand aufgeschüttet. Sigrid Werner
Am Schornstein sind schon die ersten Löcher für die Sprengung gebohrt.
Am Schornstein sind schon die ersten Löcher für die Sprengung gebohrt. Sigrid Werner
Templin.

Am Sonnabend, dem 16. März, zwischen 11.40 und 12.15 Uhr wird der 70 Meter hohe Schornstein eines ehemaligen Heizhauses am Moosweg im Templiner Wohngebiet Ludwigshof fallen. Sprengmeister Karl-Heinz Bührung hat am Mittwoch den Anwohnern persönlich Informationszettel in die Briefkästen gesteckt. Die Bewohner der Anlieger-Grundstücke im Umkreis von 105 Metern zum Schornstein werden für die Dauer der Sprengung ihre Grundstücke verlassen müssen. Für 20 Minuten werden am Sonnabend auch die Dargersdorfer Straße und ein Teil An der Koppel für jeglichen Verkehr gesperrt. Der Templiner Schornstein soll weg von den Eigenheimen, Richtung Dargersdorfer Straße zu Fall gebracht werden. Angesichts der Wetterlage werde der Staub auch in diese Richtung abziehen, hieß es.

Karl-Heinz Bühring arbeitet seit 1979 als Sprengmeister. 575 Schornsteine sind unter seiner Regie bereits gefallen. Zu den bekanntesten Gebäuden, die er sprengte, gehört der Müritz-Hotelkomplex in Klink.

 

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