NEUE AKTION

Templiner Museum lockt mit besonderen Ausstellungsstücken

Im Templiner Museum für Stadtgeschichte wird der Fokus aktuell auf ganz besondere Objekte gerichtet. Es gibt ein neues Veranstaltungsformat.
Diese Skulptur befindet sich eigentlich im Depot des Museums.
Diese Skulptur befindet sich eigentlich im Depot des Museums. Michaela Kumkar
Templin.

Mehr als 900 Objekte werden derzeit in der Dauerausstellung des Templiner Museums für Stadtgeschichte im Prenzlauer Tor gezeigt. „Es gibt viel zu sehen bei uns“, erklärt Mitarbeiterin Dorothea Kohtz. Darunter sei so manches, was besondere Aufmerksamkeit verdiene. „Deshalb haben wir die Reihe ‚Ausstellungsstück des Monats‘ gestartet.“ Monat für Monat wird ein anderes Objekt vorgestellt, kann man sich im Detail darüber informieren. Dorothea Kohtz sucht die jeweiligen Stücke aus, mit denen man noch mehr Besucher auf die Ausstellung aufmerksam machen möchte.

Skulptur steht sonst im Depot

Im August steht die Porzellanskulptur „Die Hockende“ im Blickpunkt. „Sie stammt aus dem Nachlass der Templiner Ehrenbürgerin Erna Taege-Röhnisch und ihres Mannes Fritz Röhnisch und lagert normalerweise im Depot des Museums“, erläutert Sylvia Helbing, Mitarbeiterin der Tourismus Marketing Templin GmbH (TMT). Die städtische Gesellschaft wird das Museum künftig betreiben. „Inspiriert von der berühmten „Kauernden Venus“ habe der Bildhauer Fritz Klimsch 1928 die Bronzeskulptur einer grazilen, hockenden Frau geschaffen. Klimsch galt bereits in der Zeit der Weimarer Republik als einer der berühmtesten Bildhauer Deutschlands, allerdings passte er sich nach der Machtübernahme durch die Nazis in Deutschland 1933 mit seiner Kunst dem Geschmack der NS-Parteiprominenz an. Die Porzellanmanufaktur Rosenthal aus dem oberfränkischen Selb nahm dieses Stück ins Programm ihrer Kunstabteilung auf“, sagt Sylvia Helbing. Ab 1935 habe die Firma Rosenthal die Figur in Biskuitporzellan gegossen.

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